01.01.2013 | Ausgabe 01-02/2013

OTT = "Over the Top" - Herausforderungen bei der Bereitstellung von Multiscreen-Signalen

Der explosionsartige Anstieg der Anzahl der vernetzten Geräte sowie die sich ändernden Verbrauchergewohnheiten stellen eine Reihe komplexer Herausforderungen für Sender, Bezahlsender und Inhaltsanbieter dar. Im Artikel werden dieGeschäftsmodelle, die von „Multichannel Video Plattform Distributoren“ (MVPD) und reinen OTT-Playern eingesetzt werden, sowie die technologischen Herausforderungen bei der Bereitstellung einer wirklichen Multiscreen-Experience untersucht.

Ist es einfach nur OTT?
„Over the Top“ (OTT) beschreibt die Bereitstellung eines Videosignals über IP-basierte Netzwerke, vorwiegend das Internet. Es gibt jedoch eine Handvoll Firmen, die sich mit einem wirklichen OTT-Bereitstellungs-
Geschäftsmodell beschäftigen. Diese Unternehmen wirken sich auf die bestehenden Sender und Pay-TV-Anbieter störend aus. Reine OTT-Anbieter wie Netflix stellen für etablierte Sender und Pay-TV-Anbieter in einem bestimmten Markt einen störenden Service dar. Damit reine OTT-Anbieter für sich neue Märkte erschließen können, müssen sie sich die entsprechenden Rechte für ihre Content-Kataloge sichern, benötigen aber keine weiteren Verbindungen zu bestehenden Anbietern in einem bestimmten Land, um ihre Services anzubieten, da sie sich auf das offene Internet und globale „Content Delivery Network“-(CDN-)Anbieter verlassen – ein wirkliches OTT-Geschäftsmodell...


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