01.05.2014 | Ausgabe 05/2014

Empirische Untersuchung zu Kameraeinstellungsgrößen

Die zunehmende Verwendung von automatischen, kameratragenden Systemen (AKS) zur Produktion von periodisch wiederkehrenden Formaten (etwa Nachrichtensendungen) wirft neue Herausforderungen auf. Vorteile die AKS-Systeme – wie zum Beispiel Kameraroboter – mit sich bringen, sind eine exakte Ausführung, auch von sehr komplexen Kamerafahrten und deren Reproduzierbarkeit. Diese können allerdings bisher nur mit eingewiesenen Moderatoren durchgeführt werden. Kamerarobotersysteme sind noch nicht in der Lage, die programmierten Fahrten auf Veränderungen im Bild anzupassen. Bewegen sich die gezeigten Personen unvorhergesehen, muss das Bild der Kamera von Hand korrigiert werden. Das kann vor allem am Anfang bzw. Ende einer Fahrt störend wirken. Daher werden diese Systeme zumeist nur bei sehr genau geplanten Sendungen eingesetzt, in denen die gezeigten Personen nur festgelegte Positionswechsel vornehmen. Wären Kamerarobotersysteme hingegen in der Lage, Veränderungen im Bild zu registrieren und das Bild entsprechend nach gestalterischen Grundsätzen dynamisch anzupassen, könnten die Vorteile der Kameraroboter auch bei vielen anderen Sendungsformaten genutzt werden. In diesem Zusammenhang kommt insbesondere einer möglichst exakten und anerkannten Beschreibung von Kameraeinstellungsgrößen eine wesentliche Bedeutung zu, da eine solche das notwendige Fundament zur Entwicklung entsprechender Steuerkomponenten und -algorithmen bildet.


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