01.03.2015 | Ausgabe 3/2015

Dokumentarfilm „Playing the Space“ feiert Premiere

Am 10. Februar feierte der Dokumentarfilm „Playing the Space“ im Rahmen des Avant Première Music + Media Market Berlin seine Premiere. Uraufgeführt wurde der Film im mobilen TiME Lab des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts. „Playing the Space“ ist ein interdisziplinäres Projekt: Forschung, Technik und Kreative arbeiteten im engen Austausch als Entwicklungs- und Filmteam zusammen. Initiator des Films ist das Fraunhofer HHI.
Der Film thematisiert eine grundsätzliche Frage, die für jeden, der sich mit Musik näher auseinandersetzt, von Bedeutung ist: Wie beeinflusst ein konkreter Ort die Musik, ihre Komposition, ihren Klang, ihre Aufnahme und ihre Rezeption? Musiker und Komponisten äußern sich in Interviews zur Bedeutung des Raumes für ihre Musik und für das Musik-Erleben.
Der Dokumentarfilm wurde im 180°-Panorama-Format produziert und ist Raumerlebnis und Musikerlebnis zugleich. Durch die innovative Technik werden nicht nur verschiedene Musikstile, sondern auch akustische Räume und Erlebniswelten erfahrbar. Ob Klassik, Performancekunst oder Choralmusik, ob in der Berliner Philharmonie, im Stattbad Wedding oder im Kraftwerk Berlin – jeder dieser Orte hat seine eigene Identität. Die sehr auf die jeweilige Location hin entwickelten Inszenierungen nehmen starken Einfluss auf Rezeption und Wirkung des Stücks und erforderten daher innovative Lösungen für Bild- und Tonaufnahmen.


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