01.06.2015 | Ausgabe 6/2015

Der gute Ton in der Tagesschau

Einleitung
Den guten Ton in der Tagesschau macht neben dem Gong am Anfang der 20-Uhr-Ausgabe vor allem die klar verständliche Präsentation der Nachrichten durch den Sprecher. Das wäre im Rahmen einer klassischen Studioerneuerung eine nicht weiter erwähnenswerte Angelegenheit.
Die Gestaltung des Studios, betriebliche Vorgaben sowie die hohen Ansprüche an die Betriebssicherheit stellten jedoch in der Umsetzung Aufgaben, die auch im Ton zu innovativen Konzepten und Veränderungen der Arbeitsweisen führten.
So galt es, ein sauberes Sprachsignal in einer Studioumgebung aufzunehmen, in der dies wegen vielfältiger Störgeräusche selbst mit Ansteckern streng genommen nicht möglich ist.
Der Gong, der sich im Geräteraum im Keller befindet, wird induktiv von stimmgabelähnlichen Metallstäben abgenommen und ist so unempfindlich gegen Umgebungsgeräusche. Für die Aufnahme des Sprechers im Studio dagegen mussten unterschiedlichste Maßnahmen ergriffen werden, um dem hohen Qualitätsanspruch an ein sauberes Sprachsignal gerecht zu werden. Neben Medienwand und wassergekühlten Gestellen im Studio bestand hier die größte Herausforderung in den Fahrgeräuschen der Roboter-Kameras und den Ruhegeräuschen der Linearmotoren.


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