15.12.2016 | Ausgabe 12/2016

Effiziente Produktion und Compliance-Prüfung mit ARD_ZDF_HDF-Standards

(Bildquelle: Alex (Fotolia)

Seit die dateibasierte Broadcast-Videoproduktion in der 2. Hälfte der 1990er Jahre Realität wurde, wird angestrebt, einige Standards zu definieren, die eine echte, nahtlose Interoperabilität ermöglichen. Die ersten Video-Server und Bearbeitungssysteme verwendeten proprietäre Standards wie das GXF-Format von Grass Valley, LXF von Leitch, AAF von Avid, QuickTime von Apple. Ende der 1990er Jahre hat ein Konsortium von Rundfunkveranstaltern und Produzenten gemeinsam das Konzept des MXF-Formats (Material Exchange Format), ein Set mehrerer Dateiformat-Standards, entwickelt.

Das war ein bedeutender Schritt in Richtung echter Interoperabilität. Wegen dem hohen Maß an Flexibilität der MXF-Dateien wird aber auch zwangsläufig die Tür für Inkompatibilität geöffnet. Beispielsweise werden unterschiedliche Container-Formate definiert, in denen die Video-und Audio-Essenz all das enthalten kann, was gerade am geeignetsten erscheint. Im Jahr 2007 wurde die Advanced Media Workflow Association (AMWA) gegründet, ein Ableger der AAF Association. Eines der Ziele von AMWA war, Arbeitsstandards besser zu vereinbaren und zu definieren, um MXF entsprechend einzuengen, um so bestimmte operative Anforderungen zu erfüllen. Diese werden nun als „Application Specifications“ (Applikationsanforderungen – Lastenheft) veröffentlicht. Momentan gibt es 6 veröffentlichte AMWA AS Modelle für unterschiedliche Produktionsanforderungen.

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