15.12.2016 | Ausgabe 12/2016

Audiovisuelle Medien barrierefrei

Bericht vom Symposium in München (29.–30. Juni 2016)

(Bildquelle: ARD.ZDF medienakademie)

Ende Juni luden IRT und die ARD.ZDF medienakademie zu einem gemeinsamen Symposium ins Funkhaus des Bayrischen Rundfunks in München ein. Im voll besetzten Foyersaal beleuchteten die Referenten das Thema Barrierefreiheit in den audiovisuellen Medien aus verschiedenen Gesichtspunkten. Die Veranstaltung wurde durch Gebärdensprachdolmetscher und Live-Untertitelung unterstützt. Christian Klos (BR) führte als Moderator durch das Programm.

Tag 1Begrüßung und EröffnungWerner Reuß (BR) begann seine Eröffnungsrede mit einem Hinweis auf das letzte International Sign Language Meeting, das zeige, wie viel Engagement und vielfältige Angebote entstünden und wie der Austausch zwischen Behinderten und Nichtbehinderten gefördert werde. Man versuche im öffentlich-rechtlichen Rundfunk die Forderungen der UN-Behindertenkonvention umzusetzen und Personen mit Handicap eine gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Er wies darauf hin, dass sich seit dem Film „Die Glücksjäger“, der 1989 der erste Film mit Audiodeskription war, viel getan habe und der BR heute ca. 17 Prozent Hörfilme anbiete (2010: fünf Prozent). Etwa 70 Prozent der Filme des BR sollten Ende 2016 mit Untertiteln zur Verfügung stehen (2010: 35 Prozent).…3 Seiten


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