09.05.2016 | Ausgabe 5/2016

HDR – höherer dynamischer Bereich

Tonemapping aus den Kameradaten. Hier kann dem Geschehen über alle Bildbereiche, in den Lichtern und den Schatten hinweg, gefolgt werden. (Bildquelle: Mike Christmann, Rolf Hedtke, Lucien Lenzen)

Für UHD-1 Phase-2 wurden die ersten Empfehlungen Anfang dieses Jahres veröffentlicht. Das Thema „High Dynamic Range“ (HDR) spielt hierbei eine zentrale Rolle um wirklich am Fernsehempfänger auch „bessere“ Bilder sehen zu können. Neben der Erhöhung der maximalen Helligkeit – bei gleichzeitiger Beibehaltung oder Verringerung der minimalen Helligkeit (des Schwarzwertes) – am Display, muss auch die Quantisierung angepasst werden, damit keine Artefakte sichtbar sind. Dazu wurden EOTFs (Elektro-Optische-Transfer-Funktionen) entwickelt, die dem menschlichen Sehempfinden nachempfunden sind. Wesentlichen Einfluss auf die visuell sichtbare Erhöhung des Kontrastumfangs hat das Tonemapping-Verfahren, das auch bei konventionellen Displays für bessere Bilder sorgt. Da es auf absehbare Zeit ein Nebeneinander von SDR-(Standard Dynamic Range) und HDR-Geräten geben wird, wurden von mehreren Herstellern unterschiedliche Entwicklungen vorgestellt, wie eine kompatible Übertragung aussehen kann.

Einleitung
Der Begriff „HDR“ (High Dynamic Range) wird derzeit sehr häufig im Zusammenhang mit UHDTV verwendet, obwohl er eigentlich unabhängig von dem Bildformat ist. Aber diese Technologie wird für die vom Betrachter sichtbare Qualitätssteigerung als wesentlich wichtiger angesehen, als die Erhöhung der Auflösung und der Bildwechselfrequenz. Was aber genau ist HDR?


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