20.06.2016 | Ausgabe 6/2016

Editorial

Angela Bünger, Chefredakteurin FKT

Angela Bünger, Chefredakteurin FKT

Liebe Leser,

das Wort „immersiv“ ist mit Sicherheit das am meisten verwendete Attribut, wenn es um die Definition neuer Unterhaltungsangebote geht. Das Modewort begegnete uns erstmalig beim Aufkommen der aktuellen 3D-Audio-Angebote und wurde später für alle Neuerungen in Rundfunk, Kino und darüber hinaus übernommen. Ganz aktuell stehen Virtual- und Augmented-Reality-Angebote ganz oben auf der Liste der neuesten Trends, die so neu ja eigentlich nicht sind, sondern vielmehr Weiterentwicklungen bereits bestehender Technologien darstellen.

Der Duden definiert das Wort „Immersion“ in der EDV als „Eintauchen in eine virtuelle Umgebung“. Doch was bedeutet das eigentlich genau? Im Vordergrund bei vielen aktuellen Technologie-Trends steht hierbei die Interaktionsmöglichkeit mit dem Nutzer. Die Technologie wird zur Plattform und erweitert damit den Entscheidungsspielraum des Nutzers, der in der Vision vieler Trendforscher damit nicht nur passiver Konsument bleibt, sondern aktiv in die konsumierten Inhalte eingebunden wird.Eine Entwicklung, die übrigens nicht nur die Film- und Fernsehbranche, sondern alle Medien betrifft. Demzufolge lassen sich auch Parallelen zur FKT ziehen, die mit ihrem Online- und Printangebot eine Plattform zur Kommunikation und Interaktion darstellt. Auch hier werden die Inhalte für den Nutzer nur dann zu einem „immersiven“ Erlebnis, wenn er die ihm gebotenen Möglichkeiten zur Mitgestaltung aktiv nutzt.

Auf der FKTG-Fachtagung in Leipzig gab es zum Beispiel Stimmen, die sich Änderungen und Erweiterungen hinsichtlich Inhalten und Darreichungsformen der FKT wünschen. Wir greifen diese Diskussion gerne auf und laden unsere Leser hiermit gerne ein, uns Ihre Wünsche, Anregungen und vor allem auch Beitragsvorschläge einzureichen.

Herzlichst Ihre
Angela Bünger

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