29.07.2016 | Ausgabe 7/2016

Videozulieferung im Wandel

(Bildquelle: Rémi Beaudouin, Ateme)

Digitales Fernsehen wurde vor rund 20 Jahren in die Praxis umgesetzt, aber zu diesem Zeitpunkt bestand die einzige Möglichkeit für Codierung und Multiplexing in dedizierter Hardware. Standard-Prozessoren hatten einfach nicht genügend Leistung.

Seitdem haben wir uns vom digitalen Rundfunk hin zur Videozulieferung auf mehrere Plattformen bewegt. Systemarchitekten haben begonnen, Kopfstellen mit Hardware-basierten Encodern zu bauen, und die Tendenz lag darin, so weiterzumachen. Mit dem Ergebnis, dass die meisten Netzwerke eine Vielzahl von proprietären Hardware-Geräten beinhalten, mit jeweils eigenen Anforderungen an das Rack, Netzteile und so weiter.
Als Standard-Prozessoren leistungsfähiger wurden, wurde es praktikabel, diese in dedizierten Encodern zu verwenden. Aber die Versuchung bleibt, sobald bestehende Geräte ihr Lebensende erreichen, ein dediziertes, proprietäres Gerät einfach durch eine neuere Version zu ersetzen. Jetzt ist die Zeit gekommen, aus diesem Kreislauf auszubrechen.

aus dem Englischen übertragen (bue)

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