05.12.2017 | Ausgabe 12/2017

Empfang von Video-over-IP auf virtualisierten IT-Servern

Virtualisierter Netzwerkkartenzugriff (links),
PCI Passthrough (rechts), nach [12]. Quelle: Die Autoren

Virtualisierter Netzwerkkartenzugriff (links), PCI Passthrough (rechts), nach [12]. Quelle: Die Autoren

Masterarbeit zum Thema „Hochbandbreitige IP-Signale in virtualisierten Umgebungen“, entstanden an der Technischen Universität Ilmenau, Fak. Elektrotechnik und Informationstechnik, Fachgebiet Audiovisuelle Technik, in Kooperation mit der Firma GMIT GmbH (Bearbeitungszeitraum: Mai bis Dezember 2016).

Im Zuge der zukünftigen Einführung von UHDTV zeichnet sich im Broadcastbereich innerhalb der TV-Prozessketteein Wandel in Bezug auf die Übertragungstechnologie ab. Die Übertragung mit hohen Datenraten soll anstatt mit dem etablierten SDI mittels klassischer IT-Hardware über das Internet Protocol bewerkstelligt werden. Diverse Forschungsgruppen zeigen jedoch, dass die derzeitig implementierte Strategie zur Paketverarbeitung im Standard-Betriebssystemkernel beim Empfang und Versand von Netzwerkdaten mit hohen Datenpaketraten eine schlechte Performance aufweist. Darüber hinaus kommt bei einer Virtualisierung ein zusätzlicher Overhead hinzu, der ebenfalls gehandhabt werden muss.

Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit der Verwendung virtualisierter COTS-Hardware (Commercial-off-the-shelf) für den Empfang von Video-over-IP-Signalen, die AV-Daten unkomprimiert transportieren. Schließlich kann in einer Untersuchun ggezeigt werden, dass eine fehlerfreie AV-Datenübertragung mit einer Bandbreite von mindestens 20 Gbit/s auf virtualisierter COTS-Hardware zu erreichen ist.

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