03.04.2017 | Ausgabe 4/2017

Editorial

Angela Bünger, Chefredakteurin FKT

Angela Bünger, Chefredakteurin FKT

Liebe Leser,

am 29. März war es soweit: DVB-T wurde abgeschaltet, um Platz für den neuen DVB-T2-Standard zu machen. Als Gründe für die Umstellung des digitalen Antennenfernsehens werden die bessere Qualität (Full-HD), mehr Programme sowie die Reduktion der bisherigen Übertragungsfrequenzen und der zunehmende Zuschauerwunsch nach HD-Inhalten genannt.Und auch im Kabelfernsehen beginnt im Laufe des Jahres in einigen Regionen Deutschlands eine neue Ära: Bereits im letzten Jahr hat Unitymedia angekündigt, die analoge Programmverbreitung auf Digitalübertragung umzustellen. Zwischen dem 1. und 30. Juni wird es nun im Verbreitungsgebiet in Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen ernst – der Kabelnetzbetreiber schaltet in diesem Zeitraum in fünf Wellen den analogen Empfang ab. Auch hier sind eine bessere Bild-und Tonqualität sowie eine höhere Programmvielfalt das Ziel.Die TV-Geräteindustrie dürfte sich freuen, da so die betroffenen Haushalte zumindest einen guten Grund haben, neues Equipment für das heimische Wohnzimmer anzuschaffen, wenn sie nicht künftig vor einem schwarzen Bildschirm sitzen wollen. Für die Fernsehbranche wird sich in Zukunft weisen, wie die neuen und erweiterten Angebote vom Konsumenten im Vergleich zur Streaming-Konkurrenz im Netz angenommen werden.

Herzlichst Ihre


Newsletter
Ja, ich möchte den Newsletter von FKT abonnieren