31.01.2018 | Ausgabe 1-2/2018

Einen Schritt näher an der vernetzten Zukunft

Quelle: Acces Europe

Quelle: Acces Europe

Der Begriff „Interkonnektivität“ wird 2018 das hauptsächlich verwendete Schlagwort in der TV-Industrie sein, denn zu den im Multiscreen-Mix schon etablierten Smartphones, Tablets, Spielekonsolen und Smart TVs kommen neue videofähige Geräteklassen hinzu, wie z. B. im vernetzten Auto und auf IoT (Internet-of-Things)-Geräten mit Bildschirmen. Das ist nicht überraschend, prognostizierte doch das Marktforschungsinstitut Gartner, dass es bis zum Jahr 2020 mehr als 20 Milliarden vernetzter Geräte geben wird und der Verbraucher mehr Optionen als jemals zuvor hat, Inhalte zu konsumieren. Den Nutzern stehen immer zahlreichere Plattformen für Videoinhalte zur Verfügung, was zu einem signifikaten Anstieg der Komplexität und zu wachsendem Druck bei den Dienstanbietern führt das Versprechen allgegenwärtiger Multiscreen-Dienste einzulösen.

Diese Fülle an Geräten in Kombination mit der steigenden Anzahl an Diensten erzeugt durch die Fragmentierung neue Herausforderungen. Da Inhalte und Dienste jetzt noch nicht auf allen Plattformen zur Verfügung stehen, müssen die Dienstanbieter Zeit und Geld investieren bis die Nutzer hier vollumfänglich zufriedengestellt werden können.

Somit hat im neuen Jahr die Lösung dieser Aufgabe höchste Priorität bei jedem Betreiber, der ein nahtloses Nutzererlebnis über verschiedene Geräte anbieten und gleichzeitig sicherstellen möchte, dass die Inhalte für jedes Gerät vollständig geschützt sind, egal über welche Art von Netzwerken und über wie viele Schritte sie übertragen werden.

Um ihren Abonnenten das beste Multiscreen-Nutzererlebnis anzubieten, können Netzbetreiber unserem Drei-Schritte-Leitfaden folgen, wie man eine Vielzahl an Geräten bedient, verschiedene Content-Quellen integriert und die Auslieferung aller Inhalte absichert, der u. a. im kürzlich erschienenen Multiscreen White Paper (siehe Link am Ende des Artikels) ausführlich beschrieben wird.

Aus der Sicht des bestens informierten und perfekt vernetzten Abonnenten, der Inhalte auf allen seinen Bildschirmen abruft, sind Plattformen keine eigenständigen Inseln mehr. Vielmehr muss jedes einzelne Gerät in der Lage sein einen sicheren Zugang zu den Inhalten bereitzustellen und diese sicher auf andere Geräte zu verteilen damit der Nutzer nahtlos z wischen allen seinen Geräten wechseln kann. Zusätzlich verschwimmen die Grenzen zwischen linearen Broadcast-Signalen, Over-The-Top (OTT), Video on Demand- und IPTV-Diensten sowie eigenen privaten Inhalten aus Sicht des Verbrauchers immer mehr, da er sowohl externe Quellen als auch Inhalte aus seiner privaten Sammlung über eine zentralisierte, benutzerfreundliche Lösung konsumieren möchte. Aus unserer Sicht liegt die Antwort in einer einzigen vom Operator gelieferten und gebrandeten Applikation, die den kompletten Zugriff auf alle Inhalte für alle Geräte ermöglicht.

Die nächste Generation echter vernetzter Multiscreen-Dienste wird ein einheitliches Nutzererlebnis auf allen Bildschirmen anbieten. Heutzutage kann das nur mittels HTML5 in einer Browser-basierten Umgebung erreicht werden. Dies vereinfacht gleichzeitig sowohl die Entwicklung als auch die Qualitätssicherung, wodurch die schnellere Markteinführung von Diensten und auch die Unterstützung von neuen Geräten möglich wird - ein Muss in der heutigen schnelllebigen Zeit die durch endlose App-Update-Zyklen bestimmt wird.

Sicherheit ist eine weitere grundlegende Bedingung für jeden Multiscreen-Dienst: Conditional Access (CA)- und Digital Rights Management (DRM)-Technologien sind Standards beim Schutz von Premium-Inhalten, die seit Langem in Set-Top-Boxen, in Smart TVs und auch in mobilen Geräten integriert sind und gewährleisten, dass nur autorisierte Nutzer Zugriff erhalten. In einer Multi-Plattform-, einer Multi-Dienste- und Multi-Netzwerke-Welt sind dementsprechend auch Multi-DRM-Lösungen unverzichtbar, die zu allen Geräten kompatibel sind, um einerseits die Anforderungen der Studios zum Schutz von Premium-Inhalten umzusetzen und andererseits einen zentralisierten Zugriff auf öffentliche, private und Premium-Inhalte zu ermöglichen.

Im Zuge der IoT-Revolution werden Plattformen und Geräte bald viel mehr direkt untereinander kommunizieren, und sowohl den sicheren und nahtlosen Konsum von Inhalten als auch den Wechsel zwischen Geräten und Diensten ermöglichen. Behält man den oben erwähnten Drei-Schritte-Leitfaden im Auge, können Dienstanbieter ausgezeichnete Services für anspruchsvolle Abonnenten anbieten und die Kundenbeziehung zu einer „Mobile-First“- Zielgruppe ausbauen, deren Nutzer in Sekundenbruchteilen zwischen verschiedenen Geräten und Diensten wechseln.

http://eu.access-company.com/verimatrix-wp-2017.html 


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