31.01.2018 | Ausgabe 1-2/2018

Car-to-Car-Communication: Realitätsnahe Abbildung von Verkehrsszenarien im Labor

Quelle: iStock/Wenjie Dong

Quelle: iStock/Wenjie Dong

Die Datenkommunikation zwischen Fahrzeugen ist ein Wegbereiter hin zum autonomen Fahren. Der Artikel befasst sich mit einem neu entwickelten Lastgenerator, der die Funkkanallast in Verkehrssituationen und Umgebungen simulieren kann, mit dem Ziel, Überlastungen des Funknetzwerks entgegenzuwirken.

Um Unfälle und gefährliche Verkehrssituationen zu vermeiden, sollen Fahrzeuge bald Daten untereinander austauschen können, die zum Beispiel über die aktuelle Situation auf den Straßen informieren. Die Einführung einer solchen Technik ist einer der wichtigsten Schritte auf dem Weg zum autonomen Fahren. Die Automobilbranche bedient sich hier bei der Mobilfunktechnologie: Die Vernetzung erfolgt über ein Funknetzwerk auf Basis der IEEE-802.11p-Norm, womit es dem häuslichen WLAN sehr ähnlich ist. Ein wesentlicher Unterschied liegt darin, dass sich dieser Standard speziell gegen Überlastung des Funkkanals wappnet, um selbst bei hohem Verkehrsaufkommen noch zu funktionieren. Jedoch stoßen auch diese Schutzmechanismen an ihre Grenzen. Um feststellen zu können, wo diese in konkreten Situationen liegen, wurde der Lastgenerator Congestion Simulator entwickelt, mit dem sich die Funkkanallast in verschiedenen Verkehrsszenarien und Umgebungen am Prüfstand simulieren lässt. Das Gerät wird unter anderem bei einem renommierten Automobilhersteller in der Forschung eingesetzt.

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