31.01.2018 | Ausgabe 1-2/2018

Berechnung der Metamerie-Empfindlichkeit von Monitoren

Quelle: A. KRAUSHAAR (FOGRA), R. BYSHKO (FOGRA), P. URBAN (IGD), STEVEN LE MOAN (IGD)

Quelle: A. KRAUSHAAR (FOGRA), R. BYSHKO (FOGRA), P. URBAN (IGD), STEVEN LE MOAN (IGD)

Der Fachbeitrag beschreibt den Ansatz eines aktuellen Forschungsprojekts zur Bestimmung der Metamerieempfindlichkeit aktueller Monitore.

Anwender von Softproof-Systemen berichten zunehmend von Problemen, die mit der Anschaffung neuer Monitortypen einhergehen. Unter Beibehaltung der etablierten Prozedur wird der neue Bildschirm auf die gleiche Art und Weise kalibriert und profiliert. Die Darstellung von Testbildern, welche regelmäßig für die Qualitätskontrolle eingesetzt werden, zeigen hierbei einen Farbstich oder andere, vorher nicht beobachtete Abweichungen. Die wesentliche Einflussgröße ist in diesem Fall der Metameriefehler, der durch die Primärspektren des neuartigen Monitortyps hervorgerufen wird [i]. Das bedeutet, dass bei farbmetrischen gleichen Ergebnissen (innerhalb der Messgenauigkeit von ∆CIEu’v’=0,001) Probanden durchaus deutliche Farbunterschiede wahrnehmen. Das gilt unabhängig für einen Abgleich mit dem 2°-oder 10°-CIE Normalbeobachter.

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