06.03.2018 | Ausgabe 3/2018

Sachstand: UHDTV

Teil 1

Verhältnis von Auflösung, Betrachtungsabstand und Betrachtungswinkel am Beispiel eines 50“ Displays / Quelle: Dagmar Driesnack, Friedrich Gierlinger, Felix Oberhardt, Dr. Rainer Schäfer

Ultra HD wird in Europa seit Abflauen des 3D-Hype ab ca. Mitte 2012 insbesondere von den Endgeräteherstellern stark favorisiert. Als Ziel dieser Aktivitäten ist die Schaffung neuer Alleinstellungsmerkmale und zusätzlicher Kaufanreize für möglichst hochpreisige Endgeräte zu sehen. Die Entwicklung im Bereich der Kameras und Sensoren wird außerhalb typischer TV-Anwendungen durch die rasante Entwicklung für elektronische Fotoapparate und Smartphones mit hohen Pixel-Zahlen und Bewegtbildfunktion angetrieben. Entwicklungen im Display-Bereich hin zu höheren Pixelzahlen finden bei PC-Bildschirmen statt und wurden auch während des 3D-Hypes außerdem durch die Arbeiten zu autostereoskopischen HD-Displays vorangetrieben, die ebenfalls mindestens eine Verdoppelung der für einen 2D-Bildschirm benötigten Bildpunktzahlen erfordern. Aktuelle Entwicklungen, hauptsächlich getrieben durch die Film- (Ultra HD Blu-ray) und Consumer-Industrie deuten an, dass es im mittleren und höheren Preissegment bald keine Endgeräte mehr gibt, die nur HD-Auflösungen unterstützen. Somit wird der Konsument und ergo auch die Rundfunkanstalten mit dem Thema UHD konfrontiert. Mit der Einführung des DVB-T2-Fernsehens in Deutschland wird dieser Trend ebenfalls durch das ausgestrahlte Format 1080p/50 zusammen mit dem verwendeten Videocodec HEVC aufgenommen. 

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