05.06.2018 | Ausgabe 6/2018

Live-Streaming von ultrahochauflösendem 360-Grad Video mit MPEG-OMAF und HEVC Tiles

Omni-Cam-360. Quelle: Fraunhofer HHI

Omni-Cam-360. Quelle: Fraunhofer HHI

Der Artikel zeigt auf, wie ultra-hochauflösende 360-Grad-Videos mit Hilfe des neuen MPEG OMAF-Standards in Kombination mit HEVC-Kompression live auf mobile Endgeräte gestreamt werden können.

Der kürzlich verabschiedete MPEG-OMAF-Standard ermöglicht eine deutliche Erhöhung der Qualität von 360-Grad-Videos für Virtuelle Realität (VR). Durch die Kombination mit HEVC können 360-Grad-Videos mit Auflösungen bis zu 6K x4K auf aktuelle mobile Endgeräte übertragen werden. Dabei wird das Video in einzelne Kacheln (engl. Tiles) zerlegt und jedes Tile in der ursprünglichen und einer reduzierten Auflösungen codiert.

Der Empfänger wählt die Tiles in Abhängigkeit des Blickfelds so aus, dass letztlich die hochauflösenden Tiles für das Blickfeld des Benutzers und die niedrigauflösenden Tiles für die Bereiche außerhalb des Blickfelds übertragen werden. Am Endgerät, z. B. einer VR-Brille oder einem TV-Gerät, werden die empfangenen Tiles zu einem HEVC-kompatiblen Videostrom zusammengefasst und können mit jedem 4K-fähigen HEVC-Decoder decodiert werden.

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