06.07.2018 | Ausgabe 07/2018

Symbiose zwischen Medien und Maschinen

Quelle: AdobeStock_81588342Andrey Kuzmin

Die heutige Medienbranche lebt von Daten. Texte,Fotos, Videos, Grafiken, Audiodateien und Social Media Feeds in tausenden verschiedenen Formaten und aus unzähligen unterschiedlichen Quellen werden bearbeitet, veröffentlicht, weitergegeben. Aufgrund der technologischen Entwicklung in der Medien- und IT-Technik und den digitalen Speichermöglichkeiten fallen heute mehr Daten an als jemals zuvor. So hatte laut dem PortalStatista etwa der Fotodienstleister CeWe 2005 noch knapp 830 Millionen Digitalfotos entwickelt – 12 Jahre später waren es bereits über 2,1Milliarden.

Statista informiert zudem über eine Studie von Bitkom aus dem Jahr 2017. Danach geht Bitkom von einer Fast-Verdopplung der weltweitgemachten Fotos zwischen 2013 und 2017 aus: von 660 Billionen auf 1,2 Billiarden. Es fallen also riesige Datenmengen an – auch in der Medienbranche. Die Daten werden zwar gesammelt und gespeichert, allerdings ist wohl niemand – kein Redakteur oder Media Manager – in der Lage, diese Datenflut manuell vernünftig auszuwerten und nutzbar zu machen: Big Data lassen sich nicht mit herkömmlichen Datenbanken und Management-Tools verarbeiten. Aber mit KI – künstlicher Intelligenz – wird es machbar.

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