31.08.2018 | Ausgabe 8-9/2018

Editorial

Liebe Leser,

ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber für mich ist der Sommer die schönste Jahreszeit.

Zugegeben, in den letzten Wochen kletterte das Thermometer mehr als einmal auf für Mitteleuropäer ungewöhnliche und teils schwer erträgliche Temperaturen, doch Open-Air-Events konnten diesmal endlich ohne „Guss von oben“ stattfinden. Ein Umstand, der wohl Veranstalter wie Teilnehmer freuen dürfte.

Denn auch für kleinere oder mittelgroße Musik-, Kultur- und Sportveranstaltungen gilt zunehmend, auf „allen Kanälen“ präsent zu sein. Das professionelle Veranstaltungsvideo auf der eigenen Homepage, über soziale Netzwerke oder auch im lokalen oder regionalen TV- bzw. Spartensender zur Verfügung zu stellen, gehört für viele inzwischen schon zum Alltag und wird von den Fans erwartet.

Im Zuge der Virtualisierung und Nutzung IP-basierter Technik können gerade Produzenten von Nischen-Content sich über die vermehrten Angebote freuen. Aber auch für Standard- oder Großproduktionen schießen im Jahr nach der Einführung der SMPTE 2110-Standardreihe immer mehr Lösungen nach.

So wird es auf der IBC eine Vielzahl von Präsentationen, Anwender berichte und Best Practices geben, die sich mit dem Thema Broadcast IP beschäftigen. Nach Angaben der Organisatoren soll der IP Use Case, der seit 2016 fester Bestandteil des Programms ist, in diesem Jahr noch einmal gewachsen sein.

Auch im Konferenzprogramm sind verschiedene Podiumsdiskussionen und Keynotes zum Thema zu finden. Ein weiteres „heißes Eisen“ ist die Nutzung von KI und Machine Learning in datenintensiven Anwendungen.

Auch hier hat es im Vorfeld einige Produktankündigungen gegeben. Selbstverständlich wird auch dieses Thema im Konferenzprogramm aufgegriffen. So widmet sich zum Beispiel das diesjährige Diskussions-Panel der FKTG dem Thema „AI for Media Production“.

Damit steht eines fest – es werden wieder spannende Tage in Amsterdam!

Herzlichst Ihre


 

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