08.02.2019 | Ausgabe 1-2/2019

FIT für die TV-Produktion 4.0

Fachtagung am IRT

Quelle: Angela Bünger

Am 27. und 28. November trafen sich Mitarbeiter aus Produktion und Technik, Anwender, System- Planer und IT-Spezialisten aus dem Rundfunk sowie weitere Interessierte bei der Fachtagung des ARD/ZDF-Netzwerks IT in Zusammenarbeit mit ORF uns SRG/SSR am Institut für Rundfunktechnik in München - ein Nachbericht.

Über den Status Quo der Medienproduktion, Trends wie UHD, All-IP und KI und deren wirtschaftliche Einordnung ging es bei der Fachtagung FIT für die TV-Produktion 4.0 Ende November am Institut für Rundfunktechnik in München.

Anhand von aktuellen Projekten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten gewährte die Veranstaltung zudem einen Einblick in die in Richtung IT-basierter Workflows eingeschlagenen Wege und wagte einen Blick in die TV-Produktion der Zukunft und die hierfür zuschaffenden technischen Voraussetzungen.

Abgerundet wurde das Programm durch eine tagungsbegleitende Ausstellung.

Tag 1
Technologie und Markt

Nach der Begrüßung durch Michael Hagemeyer (IRT) und Josef Spitzlberger (BR) sowie Moderator Erkan Arikan startete das Programm mit einem Themenblock  zu aktuellen Technologietrends und Marktentwicklung. Den Anfang machte Riikka Koponen (IABM), die denTrendreport 2018 der Branchenvereinigung vorstellte.

Dabei beleuchtete sie die Hintergründe des Medienwandels und der wachsenden Konkurrenz durch Streamingdienste. Um ihrerseits agilere On-Demand-Angebote bereitzustellen, sei die Nachfrage der klassische Medien nach Technologien, die ein flexibleres, schnelleres und effizienteres Arbeiten ermöglichten sowie skalierbare Lösungen enthielten, gestiegen. Der Wunsch nach schlankeren Workflows sei hierbei auch der Treiber für den Einsatz neuer Technologien.

Auch Alain Polgar (mediaStrat) ging auf die sich wandelnden Geschäftsmodelle in der Medienlandschaft ein und zeigte auf, welchen Einfluss diese auf Technologieinvestitionen   n der Zukunft haben. Dabei beleuchtete  er die Herkulesaufgabe der traditionellen Medienhäuser, eben ihren linearen Programmangeboten weitere OTT-Angebote zu entwickeln, und zwar vor dem Hintergrund sinkender Werbeeinnahmen und mit der Gewissheit, dass das OTT-Geschäft (noch) keine Einnahmen abwerfe. Die Marktmacht großer Internet-Player sei daher in doppelter Hinsicht kritisch: Zum einen hätten diese teilweise bereits etablierte Streaming-Dienste im Gepäck, zum anderen böten sie die von traditionellen Medien für ihre OTT-Dienste benötigten Cloud-Plattformen.Im Zuge der digitalen Transformation sei es  wesentlich, über eine flexible technische Infrastruktur zu verfügen, die schnell neue Angebote ermögliche und resilient aufgebaut sei.

Danach hatten die Aussteller beim „Expo Pitch“ die Gelegenheit, ihre im Rahmen der Ausstellung gezeigten Lösungen kurz vorzustellen und so das Interesse der   Teilnehmer zu wecken, in den Pausen die jeweiligen Stände in der ersten und zweiten Etage zu besuchen.

Kooperationen
Um das Konzept des Process Owner ging es im Vortrag von Thomas Schindler (hr) und Matthias Ewert (WDR), die damit zum Themenschwerpunkt Kooperationen hinführten. Dieses Konzept ist aus dem Auftrag der Produktions- und Technik-Kommission (PTKO) von ARD und ZDF an die Arbeitsgruppe „multimediale Produktionsprozesse“hervorgegangen und zielt darauf ab, einheitliche Prozesse zu schaffen, die zu einer Harmonisierungund Zentralisierung von Produktionsprozessen führen.  Hierzu habe man sechs Process Owner für die Bereiche Archiv, Publikation, Akquisition, vernetzte Produktion, Planung und Live-Produktion eingesetzt, die in diesem Zusammenhang die Interessen der ARD wahrnehmen und gemeinsam die nötigen Prozesse erarbeiten. Um das Konzept ARD-weit vorzustellen, ist im Q1/2019 eine Roadshow und eine Kick-off-Veranstaltung geplant.

Über den „Sachstand weConnect“ informierte dann Dietmar Wilcke (ARD-Sternpunkt). Das Projekt befasst sich mit einem neuen System für den ARD-weiten Austausch  von Hörfunkbeiträgen. Ziel ist der Aufbau eines übergreifenden weConnect-Netzes. Dazu gehöre unter anderem der Umzug des bestehenden Hörfunkdauerleitungsnetzes auf eine neue Plattform, die Ablösung der zentralen Leitungsdisposition durch eine dezentraleLösung und der Audio-Filetransfer zum Austausch von  Beiträgen. Da das bisherige ARD-WeitverkehrsnetzHYBNET-Neu zum 28. Februar 2019 durch HYBNET  III abgelöst wird, sollen – bis auf den Audio-Filetransfer – auch die Teilprojekte von weConnect bis zum Termin umgesetzt sein. Dazu sei man auf einem guten Weg, sei aber auch auf eine „Übergangslösung“ bei möglichem Zeitverzug entsprechend vorbereitet, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.

Live-IP – Teil 1
Das allgegenwärtige Thema Live-IP beleuchtete der nächste Themenblock, der von Jürgen Konrad (Plazamedia) und Martin Walbum (Nevion) eingeleitet wurde. Sie  berichteten über den Neubau des IP-basierten Sendezentrums von Plazamedia. Seit August 2018 ist dort eine redundante real Spine-Leaf-Netzwerkarchitektur (Nevion) mit standardisierten Arbeitsplätzen im Einsatz. Alle benötigten Signale in Produktion, Schaltraum und Playout werden hierbei gestreamt. Für Routing, Parametersteuerung und KVM setzte man auf VSM (Lawo). In weniger als einem halben Jahr wurde das Projekt des IP-basierten Sendezentrums umgesetzt, dessen Ziel unter anderem die Skalierbarkeit mit UHD ist. Nach Abschluss des offiziellen Programmteils des ersten Tages  atten die Teilnehmer zudem die Gelegenheit, an einer Führung durch das neue IP-basierte Sendezentrum von Plazamedia teilzunehmen und sich das soeben gehörte auch direkt persönlich vor Ort anzuschauen.

UHD und NGA
Im Rahmen des Themenschwerpunkts Ultra HD und Next Generation Audio berichtete zunächst Robert  Schwering (IRT) über die zu „Next Generation Audio“ (NGA) gehörenden Audiotechnologien wie kanal-, objekt- oder szenenbasiertes Audio sowie die dazugehörigen Standards. Danach zeigte er anhand eines Praxisberichts zu den European Championships eine NGA-Produktion in der Praxis und die dahinterliegenden Workflows. Hierbei betonte er die hohen Anforderungen an den Toningenieur, die ein genaues Metering erforderten. Zudem sei die gleichzeitige Verwendung von kanal-und szenenbasierten Technologien aktuell noch sehr komplex.

Mit den European Championships ging es auch bei Dagmar Driesnack (IRT) weiter, die ein Update zum Status von UHD HDR/HFR lieferte und die technische  Umsetzung des EBU-Projekts im Rahmen der letzten European Championships vorstellte. Hierzu ging sie unter anderem auf den Videoworkflow der Produktion mit vier 2160p/100-Kameras ein, die live ausgesteuert, geschnitten und aufgezeichnet wurden. Hierbei kam sie zu dem Schluss, dass 2160p mit HFR derzeit zwar umsetzbar,jedoch noch nicht praktikabel sei, u. a. da benötigtes  Equipment wie HEVC-Konverter oder CE-Display noch im Prototypenstatus seien. Auch die HDR-SDR-Konvertierung sei als sehr komplex bewertet worden.

Das im Rahmen eines UHD-Innovationsprojekts erstellte UHD-Angebot des ORF von der FIFA WM  018 stellte Karl Petermichl (ORF) vor. Hierzu ging er zunächst auf die Projektziele ein und erläuterte dann den UHD-Signalweg. Der Fokus des UHD-Angebots lag auf OTT-Angeboten, da dort leichter „Events“ erzeugt werden könnten und man eine bessere Kontrolle über die  Endgeräte habe. Insgesamt bewertete Petermichl den Test zur internen UHD-Signalbehandlung als erfolgreich, der interne UHD/HDR-Vergleich sei positiv ausgefallen; lediglich Color Grading und HDR Mapping seien „experimentell“ ausgefallen. Im Schnitt hätten rund 1.000 Zuschauer pro Spiel das Angebot wahrgenommen – mit positiver Resonanz.

Abgerundet wurden die Vorträge des Themenblocks durch ein Diskussionspanel zum Thema „Auf dem Weg zu UHD“. Es diskutierten Eckhard Matzel (ZDF), Derya Aydemir (SRG), Dagmar Driesnack (IRT) und Michael  Götzhaber (ORF). Auch wenn alle Sender mit UHD-Testproduktionen in unterschiedlichem Maße experimentieren, so ist eine Aufnahme von UHD-Programmangebotenin größerem Umfang in den nächsten Jahren nicht zu  erwarten. Der Fokus bei UHD liegt vielfach zunächst auf Online-Angeboten. Alle betonten zudem die Wichtigkeitder Entwicklung geeigneter Richtlinien für die Produktion  dieser Inhalte.

Tag 2
Live-IP – Teil II
Mit dem Thema Live-IP ging es am zweiten Veranstaltungstag nahtlos weiter. Den Auftrag machte Markus Berg (IRT), der über die aktuellen Entwicklungen hinsichtlich Standards und Trends berichtete. Hierbei ging er zunächst auf die gerade stattfindenden technologischen Veränderungen ein. Im Hinblick auf den IP-Themenschwerpunkt und den IP Showcase auf der letzten IBC betonte Berg, dass Multi-Vendor-Lösungen (noch) schwieriger seien, als Lösungen aus einer Hand. Auch müsse man Versprechungen der Hersteller von der tatsächlichen Verfügbarkeit an Komplettlösungen unterscheiden. So gebe es zum Bespiel noch offene Fragen hinsichtlich Zuständigkeiten, IT-Sicherheit oder auch geeigneten Migrationskonzepten.

Markus Ostertag (SWR) referierte im Anschluss über die „Virtualisierte Liveproduktion in IP – Von der Akquise  is zum CDN“. Für das vom SWR etablierte „IP-Testlabor“ in Baden-Baden arbeite man mit Chyron Hego und Cisco zusammen, um eine vollständig IT-gesteuerte Lösung zu erzielen. Schwerpunktmäßig stellte er dann die IP-basierte Live-Produktion der SWR1 Hitparade vor. Alle Audio-, Video- und Grafik-Signale basieren dabei auf IP-Streams, die Signalverarbeitung erfolgt im Rechenzentrum in Baden-Baden. Die Live-Produktion des Webstreams zeige, dass eine durchgängige IP-basierte Produktion möglich sei. Ort der Akquisition, Produktion und Signalverarbeitung spielten keine Rolle mehr.

Mit neuen Herausforderungen von All-IP hinsichtlich Infrastruktur- und Media-Over-IP Flow-Monitoring für SMPTE 2110-Umgebungen beschäftigte sich der Vortrag von Thomas Gunkel (Skyline). Das Monitoring im Zeitalter  von IP stelle komplexere Anforderungen als in Zeitenvon SDI, da die Agilität des Netzwerks und viel mehr Datenströme hier einspielen. Danach verdeutlichte er,  welche Hardware, Software und Datenströme überwacht werden müssen und wie die dahinterliegende Architektur aussieht. Er betonte, wie wichtig es sei, dem Thema Monitoring bereits zu Projektbeginn genügend Aufmerksamkeit zu widmen und es bei etwaigen Ausschreibungen zu berücksichtigen, um eine Infrastruktur zu haben, die der Komplexität der neuen Netzwerk-Anforderungen gerecht wird.

Projekte 
Aktuellen Projekten der Rundfunkanstalten war der nächste Programmteil gewidmet, hier mit dem Thema Softwarebasiertes Playout. Udo Fettig (SWR) stellte dazu den Prototyp einer Sendestraße beim SWR vor. Ausgangspunkt des Projekts war die anstehende Erneuerung des Playout-Centers in Baden-Baden. Ziel war es, ein hochintegriertes, softwarebasiertes Playout mit erweiterten Grafikmöglichkeiten zu schaffen, als Basis einer automatisiertenSendestraße, die als skalierbare Blaupause  für die Sendestraßen des zukünftigen Playout-Centers dienen sollte. Danach ging Fettig auf Systemkomponentenund -aufbau und bereits umgesetzte Projektziele ein.  Zum Schluss gab er einen Ausblick auf das Pilotprojekt „ARD alpha“. In dessen Rahmen soll die Sendeabwicklung als einjähriges Pilotprojekt beim SWR in Baden-Baden erfolgen. Der Probebetrieb soll im 2. Quartal 2019  beginnen.

Michael Götzhaber, Eckhard Matzel, Derya Aydemir und Dagmar Driesnack mit Erkan Arikan. / Quelle: Angela Bünger

Weitverkehrs- und Kontributionsnetze 
Im nächsten Schwerpunkt ging es um Weitverkehrs- und Kontributionsnetze. Anhand von Beispielen und Anwendungsfällen  zeigte Hansgeorg Lichte (media-choice) aktuelle und künftige Protokolle in Kontribution und Primary Distribution. Dabei beschrieb er auch die Brücke hin zur Secondary Distribution oder lineare TV-Produktionsumgebungen. Zum Einsatz des richtigen Protokolls und zur Vermeidung sowie Behebung von Fehlern gab er zudem eine Checkliste an die Hand, die als Bewertungsgrundlage dienen soll, wann, welches Protokoll für ein Projekt geeignet ist.

Sonja Langhans (IRT) stellte dann HYBNET III vor, das neue Kontributionsnetz der ARD. Hierbei ging sie auf die Anforderungen an das neue Netz ein, wie Flexibilität mit einfach hinzubuchbaren Diensten oder auch Sicherheitsaspekte mit der Forderung nach Verschlüsselung, wobei die Schlüsselhoheit bei der ARD liege. Das Netz umfasst fünf Dienstetypen – der Hörfunk wurde, wie schon beim weConnect-Beitrag von Dietmar Wilcke an Tag 1 gehört, hierbei ausgeklammert.

Das Thema „All-IP im WAN“ beleuchtete Andreas Metz (IRT), der den Teilnehmern das neue Hörfunkdauerleitungsnetz der ARD näherbrachte: ein Live-Audio- Kontributions-Netz der ARD für die Hörfunkproduktion.  Die Audiodienste umfassen dabei Mono/Stereo sowie 5.1 Surround. Ziel ist die Implementierung des AES67-Audiostandards mit Ravenna, dem gegenüber Dante der Vorzug für dieses Projekt gegeben wurde. Im Anschluss beschäftige sich Metz mit Netz-Topologie, Synchronisation und Redundanzkonzept des WANs, das, wie zum Zeitpunkt des Vortrags vorgesehen, Ende Januar in Betrieb gehen sollte.

Innovation und Ausblick
Der letzte Teil der Veranstaltung war dem Schwerpunkt „Innovation und The-Next-Big-Thing“ gewidmet. Roland  Mies (IRT) stellte hierzu neue Ansätze zur Innovation im europäischen Mediensektor vor, mit dem von der EBU koordinierten Projekt MediaRoad. Ziel des Projekts ist es, ein europäisches Medienökosystem zu schaffen und soneue Kooperationen anzustoßen und Raum für Innovationen  zu schaffen. Damit lehnt sich das Projekt an ähnliche Ideen wie BBC Taster oder VRT Sandbox an, die  ereits seit einigen Jahren etabliert sind und verschiedene Player der Branche zusammenbringen, um gemeinsam Ideen zu entwickeln. Auch politische Ideen für den Medienbereich sollen im Rahmen des Projekts MediaRoadformuliert werden, u. a. wenn es um heiße Eisen wie  wie 5G, KI, Datenschutz usw. geht.

Über Anwendungen der Blockchain im Medienbereich ging es im Vortrag von Dr. Stephan Schneider  (Reelway GmbH). Hierbei erläuterte Schneider zunächstden Begriff Blockchain als verteilte, fälschungssichere  Buchhaltung, ihre Eigenschaften und Funktionsweise. Danach ging er auf die dahinterliegende Technologie(Blockinhalt, Peer-to-Peer-Netzwerk, „Node Explorer“)  und Abstimmungsverfahren ein. Hierbei verglich er die Blockchain mit einem Puzzle, das im Laufe der Zeit immer schwieriger werden müsse, um die Fälschungssicherheitzu garantieren. Im Anschluss fasste Schneider  Anwendungen und Metadaten- sowie Rechte-Management zusammen. Die Blockchain-Technologie löse  einige bekannte IT-Probleme und werde daher aktuell bei Kryptowährungen oder Überweisungen eingesetzt. Mögliche Anwendungen im Medienbereich seien etwa Content-Identifikation oder Rechteverkauf. Es gebe aber noch Einschränkungen hinsichtlich Transaktionsgeschwindigkeit oder Energieverbrauch. Aktuell wird die Blockchain-Technologie u. a. bei der Distributions-Plattform von Swisstext oder bei der ReelCloud-Plattform eingesetzt.

Der Abschluss der zweitägigen Konferenz oblag Gabriele Wenger-Glemser (BR), die über den Einsatz Künstlicher Intelligenz zur Erschließung von Video-Content  referierte. Hierbei erläuterte sei, wie Cognitive Computing  ie Arbeitsweise in Rundfunkarchiven und auch die Anforderungen an die Archivmitarbeiter verändert.Wesentlich für eine erfolgreiche Integration moderner,  KI-basierter Technologien seien von Beginn an realistische Ziele und klar gestellte Anforderungen. Zudem üsse auch das interne Fachwissen gestärkt werden, damit eine solche Implementierung von Erfolg gekrönt sei.  Hierzu ging sie u. a. auf die Herausforderungen ein, wie . a. welche Metadaten benötigt werden. Sie betonte dabei,  dass der Mensch bei komplexen Anwendungsfällen wichtiger sei als die Maschine, da ihm qualitätssicherndeund kreative Aufgaben obliegen. Routineaufgaben könnten  durch eine Maschine bewältigt werden.

Fazit
Die FIT-Fachtagung hat wieder einmal die Komplexität der Themen gezeigt, die aufgrund der digitalen Transformation  auf die Rundfunkanstalten einwirken. Neben der Umstellung der Infrastruktur auf IT/IP zur möglichst flexiblen Bedienung verschiedener Distributionskanäle und Verschlankung bestehender Workflows bis hin zur Übernahme aktueller Trends wie UHD – die Herausforderungen  ür den Rundfunk von morgen werfen noch viele offene Fragen auf, auch wenn sich erste Lösungsansätze bereits deutlich abzeichnen.

Ein wesentlicher Punkt wird es gerade im öffentlich- rechtlichen Rundfunk sein, vor dem Hintergrund begrenzter (personeller und monetärer) Ressourcen tragbare Konzepte zu entwickeln und im (virtuellen) Dialog mit den Konsumenten zu bleiben, um den Anschluss an die Mediennutzung der Zukunft nicht zu verlieren.


 

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