08.02.2019 | Ausgabe 1-2/2019

DIN SPEC 15587 - das neue Regelwerk zur Nachhaltigen Digitalisierung von Kinematografischem Film

Die DIN SPEC 15587 unterteilt die digitale Verarbeitung in vier logische und praktisch getrennte Verarbeitungsstufen / Quelle: EGBERT KOPPE, JÖRG HOUPERT

Stand in der Vergangenheit bei einem Filmdigitalisierungsprojekt meist eine einzelne, konkrete Verwertungsabsicht  des Digitalisats im Vordergrund, so gewinnt die systematische Digitalisierung von analogen Filmmaterialien mit dem Ziel der digitalen Langzeiterhaltung in den letzten Jahren deutlich an Fahrt. Dies gilt speziell vor dem Hintergrund der ständig abnehmenden Möglichkeiten der so genannten fotochemischen Sicherung. Soll die digitale eine analoge Sicherung ersetzen, so müssen spezielle Voraussetzungen an die Qualität und Nachhaltigkeit für eine Langzeitarchivierungzwingend erfüllt sein. Im gesamten Digitalisierungs-  und Aufbereitungsprozess müssen eindeutige Vorgaben an die einzuhaltenden konservatorischen Rahmenbedingungen definiert werdenund deren Einhaltung muss bei der Durchführung  überprüft werden. Die DIN SPEC 15587 – das neue Regelwerk zur Digitalisierung von analogem Film – leistet genau dies. Es definiert die Mindestanforderungen, die bei einer nachhaltigen Filmdigitalisierung einzuhalten s ind. Die an der DIN SPEC Erstellung beteiligten Experten aus Industrie, von Archiven und Wissenschaft haben diese Anforderungen in einem dreijährigen Konsensus-Prozess gemeinsam erarbeitet.

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