02.04.2019 | Ausgabe 4/2019

Externes Wissen: Neue, AI-basierte Methoden zur Klassifikation und Anreicherung von Inhalten

Ausschnitt aus der „Linked Open Data Cloud“ / Quelle: Condat AG

Im Medienbereich kommen zunehmend AI-basierte Tools und Methoden zum Einsatz, die große  Mengen an strukturiertem und unstrukturiertem Content mit Hilfe allgemeiner und domänenspezifischer, externer Wissensquellen semantisch analysieren und um bisher nicht bekannte Informationen wie z. B. Personen, Orte und thematische Konzepte anreichern. Ein typischer Anwendungsfall ist die Optimierung und Beschleunigung redaktioneller Prozesse im Newsroom. Semantische Methoden liefern genauere Klassifikationen und intelligente, hybride Recommender-Systeme ermöglichen dem Zuschauer aktuelle, thematisch relevante und personalisierte Medienerlebnisse.

Einleitung
In der heutigen Medienwelt wird es für Unternehmen  und Redakteure immer schwieriger, Inhalte schnell und passgenau zu erstellen, zu klassifizieren und für unterschiedliche Ausspielkanäle aufzubereiten. Informationen werden oft zeitaufwändig per Hand recherchiert und uneinheitlich abgelegt. Vorhandene Newsroom-Systeme bieten nur limitierte Suchfunktionen und liefern Ergebnisse, die unzureichend auf den Beitragskontext zugeschnitten sind. Empfehlungen für Zuschauer sind oft unzureichend personalisiert und sinnvolle Zusatz-Informationen fehlen ganz. Dieser Artikel soll aufzeigen, wie moderne Methoden zur Integration von externem Wissen und zur intelligenten Anreicherung von Inhalten funktionieren und wie sie die crossmediale Medienproduktion und –verbreitung unterstützen.

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