02.04.2019 | Ausgabe 4/2019

Versatile Video Coding: mehr Effizienz und Vielseitigkeit für die Videokomprimierung

Beispiel für die neue,  extrem flexible Blockaufteilung von VVC / Quelle: Fraunhofer HHI

Beispiel für die neue, extrem flexible Blockaufteilung von VVC / Quelle: Fraunhofer HHI

Komprimierte Videodaten nehmen schneller zu als jemals zuvor. Bereits heute bilden sie den mit Abstand höchsten Anteil von Bits im Internet und  im mobilen Datenverkehr. Dies veranschaulicht den Bedarf nach noch effizienterer Komprimierung über den aktuellen HEVC-Standard hinaus. Im  pril 2018 hat die Standardisierung des HEVCNachfolgestandards VVC begonnen. Der Beitrag geht auf den aktuellen Stand der Entwicklung ein.

Compressed video data is growing faster than  ever before. Already today, they make up by far the highest proportion of bits on the Internet and in mobile data traffic. This illustrates the need for even more efficient compression beyond the current HEVC standard. In April 2018, standardization of the HEVC successor standard VVC began. The article deals with the current state of development.

Einleitung 
Die globalen Wachstumsraten aller Arten von Internet-basierten Videodaten steigen beständig. Jevons’ Paradoxon besagt, dass jede effizientere Nutzung eines Rohstoffs mit sich bringt, dass der Konsum dieses Rohstoffs letztendlich erhöht statt gesenkt wird. Dieser sogenannte Rebound-Effekt lässt sich ebenfalls bei Internet-basierten Videodaten beobachten. Trotz immer effizienterer Codierung der Videodaten wird bis zum Jahr 2021 mit einer Verdopplung des derzeitigen Datenaufkommens für Internet-Videos gerechnet. Dabei soll der Anteil von IP-basiertem Video am globalen Datenaufkommen auf über 80 Prozent steigen.

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