13.06.2019 | Ausgabe 6/2019

Weshalb der Rundfunk einen offenen und herstellerunabhängigen Workflow für Next Generation Audio benötigt

Grundprinzip eines hybriden NGA-Ansatzes. Design:/ Florian Camerer, ORF

Das Thema Next Generation Audio (NGA) nimmt im Rundfunk an Fahrt auf. Der Artikel erläutert die Grundlagen und greift Standardisierungsfragen hinsichtlich der Produktion und Verbreitung von NGA-Inhalten auf.

Einleitung   Medientechnologien werden kontinuierlich weiterentwickelt und sorgen so in regelmäßigen Abständen für Änderungen im Rundfunkumfeld. Leistungsfähigere Computer, effizientere Übertragungsmethoden und neue Forschungsergebnisse treiben die Evolution von und das Verlangen nach einem besseren medialen Erlebnis voran. Neben aktuellen Änderungen im Videobereich, wo Ultra High Definition (UHD), High Dynamic Range (HDR) und High Frame Rate (HFR) gerade auf dem Markt und im Rundfunk-Workflow Verbreitung finden, steht nun die Audioproduktion und -übertragung vor dem größten Evolutionsschritt seit Einführung des Stereotons. Sogenannte Next Generation Audio-(NGA-) Technologien und -Systeme sind dabei, sich auf dem Markt zu etablieren. Sie bringen großartige Verbesserungen für Zuschauer durch Personalisierungs- (wie etwa die Anpassung der Dialoglautstärke) und Interaktivitätsmöglichkeiten (siehe [1]) und vereinfachen die Produktion im komplexer werdenden Medienumfeld. Außerdem bieten sie elegante Lösungen für v rschiedenste Probleme mit denen Medienorganisationen konfrontiert sind, wie beispielsweise die Sprachverständlichkeit.

----

4 Seiten


Newsletter
Ja, ich möchte den Newsletter von FKT abonnieren