30.08.2019 | Ausgabe 8-9/2019

Software-Live-Decoder für den Videostandard der Zukunft: Versatile Video Coding (VVC)

Entwicklung der Bitratenersparnis (linke Ordinate, in Prozent BD-Ratenreduktion) sowie Encoder- und Decoderlaufzeiten (rechte Ordinate, in Faktor Laufzeit gegenüber HM) über die verschiedenen Versionen des Testmodells von VVC und das JEM gegenüber dem HEVC-Testmodell (HM). Laufzeiten und Bitratenreduktion sind über ein Testset von Videosequenzen unterschiedlicher Auflösung ermittelt. / Bild: Fraunhofer HHI

Der nachfolgende Artikel befasst sich mit dem   ktuellen Entwicklungsstand des Nachfolgestandards H.266/VVC von H.265/HEVC und stellt die bisherigen Ergebnisse eines Projekts des Fraunhofer HHI zur Implementierung eines 4K-fähigen Software-Live-Decoders vor.

Einführung
Komprimierte Videodaten bilden bereits heute den mit  Abstand höchsten Anteil von Bits im Internet und im mobilen Datenverkehr – Tendenz steigend. Im April 2018 hat die Standardisierung des H.265/HEVC-Nachfolgestandards H.266/VVC begonnen (siehe Artikel in der FKT 04/2019, S. 43 ff.). Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut HHI hat seitdem, wie bei den Standards H.264/AVC und H.265/HEVC zuvor, zu vielen Kerntechnologien beigetragen und arbeitet

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