07.02.2020 | Ausgabe 1-2/2020

Editorial

Martin Braun / Bild: Silvia von Eigen

Martin Braun / Bild: Silvia von Eigen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ProAV-Technologie hat ihren Weg in vielfältiger Form in TV-Produktionen gefunden. Bei großen Live-Fernsehshows und Nachrichtensendungen spielen vor allem LED-Bildschirme eine optische Schlüsselrolle. Denn, wie unser Kolumnist Michael Grotticelli schreibt: „Ein gutes Bild sagt mehr als tausend Worte“ (Seite 12).

Allerdings ist die Installation in den TV-Studios mitunter alles andere als trivial. Wachsende Video-Bildauflösungen und steigende Frameraten bedingen auch höhere Ansprüche an eine verlässliche Verbindung zwischen Videoquellen und Displays, schreiben unsere Autoren in dem Beitrag „Ist Ihr AV-over-IP Netzwerk wirklich interoperabel?“ (Seite 20).

Schlaglichter auf die neuesten Entwicklungen in der ProAV-Industrie wirft die Integrated Systems Europe (ISE) im Februar: Bevor es die „weltweit größte ProAV-Show“ 2021 nach Barcelona zieht, findet die ISE in diesem Jahr letztmalig in Amsterdam statt. Mehr als 1.300 Aussteller präsentieren sich im RAI – eine Vorschau finden Sie in dieser Ausgabe sowie tagesaktuell auf unserer Webseite www.fkt-online.de.

Eine gelungene Premiere auf dem Hamburger Messegelände feierte derweil die Hamburg Open als erste Branchenveranstaltung im neuen Jahr, mehr als 1.500 Fachbesucher kamen in die Hansestadt. Einen Bericht zu dem FKTG-Panel „Künstliche Intelligenz - Anwendungsfälle in der Medienproduktion heute & morgen“ lesen Sie auf Seite 48.

Eine spannende Lektüre wünscht Ihnen

Martin Braun

PS: Ist hochkant das neue Quer? Die DFL jedenfalls hat beim Nordderby zwischen Wolfsburg und Bremen eine erste 9:16-Produktion realisiert. Mit dem Testlauf zielt die Liga auf die mobile Mediennutzung in Zeiten von Instagram & Co. Wie sich bei einer solchen Vertikalproduktion Bildführung und Bildsprache verändern, erläutert DFL-Digitalexperte Andreas Heyden im FKT-Interview (Seite 24).


 

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