03.12.2021 | Ausgabe 12/2021

„Branche sehnt sich nach persönlichem Austausch“

Quelle:Hamburg Messe und Congress

Nach langer Corona-Pause geht die Hamburg Open am 19. und 20. Januar 2022 in ihre nächste Runde. Zutritt zu der 2G-Veranstaltung haben geimpfte oder genesene Personen. „Die Broadcast- und Medientechnik-Branche sehnt sich nach persönlichem Austausch, will sich nach nunmehr 20 Monaten Corona-Pandemie endlich wieder treffen“, skizziert Maximilian Below, Geschäftsführer Studio Hamburg MCI, das Stimmungsbild. Welche Schwerpunkte die Hamburg Open-Macher im Januar 2022 setzen, erläutern Below und Daniel Schmitt, Projektleiter Hamburg Open, im Gespräch mit FKT.

FKT: Die Hamburg Open soll am 19. und 20. Januar 2022 als 2G-Veranstaltung an den Start gehen. Zutritt haben geimpfte oder genesene Personen. Warum hat die Hamburg Messe gemeinsam mit MCI Studio Hamburg als Veranstalter diese Entscheidung getroffen?

Quelle: Hamburg Messe und Congress
Quelle: Hamburg Messe und Congress

Daniel Schmitt: Für das 2G-Modell spricht allein schon, dass es deutschlandweit immer mehr als probates Mittel zum Umgang mit der Corona-Pandemie eingesetzt wird – nicht nur in der Veranstaltungsbranche. Für die Teilnehmer der Hamburg Open gibt es neben den epidemiologischen Aspekten eine Menge konkreter Vorteile. So fallen Begrenzungen bei der Besucherzahl, der Mindestabstand und die Maskenpflicht weg und es gibt kaum noch Einschränkungen beim Catering, das ja beim Rahmenprogramm der Hamburg Open eine wichtige Rolle spielt. Trotz dieser offensichtlichen Vorteile war es uns wichtig, die Entscheidung „2G oder 3G“ zusammen mit unseren Ausstellern zu treffen. In einer Umfrage haben sich rund 90 Prozent unserer Aussteller für die 2G-Regel ausgesprochen – was dann die Entscheidung für 2G sehr einfach gemacht hat.

FKT: Was wird unter diesen Bedingungen voraussichtlich wieder möglich sein?

Geschäftsführer Studio Hamburg MCI
Geschäftsführer Studio Hamburg MCI // Quelle: Maximilian Below

Maximilian Below: Gemäß der aktuellen 2G-Regularien gehen wir davon aus, dass die Hamburg Open ohne größere Einschränkungen stattfinden kann und für die Teilnehmer ähnlich entspannt sein wird wie die letzte Veranstaltung vor Corona. Hierzu trägt auch ein umfangreiches Hygienekonzept bei – wie zum Beispiel ein leistungsstarkes Belüftungssystem, Hygieneinseln in der Halle oder regelmäßige Reinigung und Desinfektion der Kontaktflächen.

FKT: Die Fachmesse für die Broadcast- und Medientechnikbranche soll während der Corona-Pandemie Aussteller gewonnen und damit ihre Veranstaltungsfläche vergrößert haben. Wie macht sich dies an Zahlen fest?

Daniel Schmitt: Trotz der Corona-Pandemie ist die Hamburg Open auf klarem Wachstumskurs – was in der deutschen Messelandschaft derzeit ziemlich einmalig ist. Konkret heißt das, dass wir über 130 Aussteller haben, die sich auf 50 Prozent mehr Fläche präsentieren werden als bei der Hamburg Open 2020. Aktuell sind nur noch sehr wenige Standflächen verfügbar – die meisten sind bereits seit Monaten vergeben.

FKT: Wie ist das Stimmungsbild in der Branche – mit Blick auf Präsenz-Veranstaltungen?

Maximilian Below: Das Feedback, das wir bislang erhalten haben, ist durchweg positiv. Die Broadcast- und Medientechnik-Branche sehnt sich nach persönlichem Austausch, will sich nach nunmehr 20 Monaten Corona-Pandemie endlich wieder treffen. Dies spiegelt sich in den hohen Anmeldezahlen bei den Ausstellern und Besuchern wider.

Daniel Schmitt, Projektleiter Hamburg Open und Leiter Geschäftsentwicklung Hamburg Messe und Congress
Daniel Schmitt, Projektleiter Hamburg Open und Leiter Geschäftsentwicklung Hamburg Messe und Congress. // Quelle: Daniel Schmitt

FKT: Die Besucher der Hamburg Open 2022 dürfen sich auf ein erweitertes Rahmenprogramm einstellen. Was ist hier geplant?

Maximilian Below: Auf unserer Hauptbühne, dem Hamburg Open Forum, haben wir ein spannendes Programm aus Vorträgen und Panels zusammengestellt. Aufgrund der hohen Nachfrage haben wir uns zudem entschieden, 2022 eine zweite große Bühne aufzunehmen, auf der sich Aussteller präsentieren können. Da Networking und persönlicher Austausch ganz wichtige Elemente der Hamburg Open sind, haben wir die zentrale Networking-Area weiter vergrößert. Liebgewonnene Features wie das kostenfreie Catering und das Get-Together am Ende des ersten Veranstaltungstages behalten wir natürlich bei, um den besonderen Charakter der Hamburg Open zu bewahren.

FKT: Welche Themen stehen im Hamburg Open-Forum im Zentrum?

Daniel Schmitt: Uns ist es wichtig, Impulse bei Themen zu geben, die die Branche gerade beschäftigen. Um diese zu identifizieren haben wir bereits in 2019 ein „Advisory Board“ gegründet, das aus führenden Vertretern der Branche besteht. Bei den aktuellen Themen gibt es – nicht zuletzt wegen Corona – eine große Vielfalt. Neben „Klassikern“ wie IP-Transformation sind beispielsweise Fragen zu „New Work & Collaboration“ hinzugekommen.

FKT: Premiere feiert im Januar eine große Ausstellerbühne. Welche Idee steht dahinter?

Maximilian Below: Unsere Aussteller und Besucher haben sich eine weitere Bühne gewünscht. Dem sind wir gerne nachgekommen, denn viele Unternehmen suchen nach einer Gelegenheit, Anwendungsbeispiele und Best Practice ihrer Lösungen zu präsentieren. Und aus der Vergangenheit wissen wir, dass auch unsere Besucher Interesse an solchem Content haben – denn als die Hamburg Open noch auf dem Gelände von Studio Hamburg stattfand, gab es bereits sowohl einen Raum mit Vorträgen der Aussteller als auch gesonderte Flächen für Workshops und spezifischere Präsentationen.

FKT: Ein Ausblick: Welches Signal soll von der Hamburg Open 2022 für die gesamte Branche ausgehen?

Daniel Schmitt: Wir hoffen, dass Teilnehmer der Hamburg Open 2022 eine Menge neuer Kontakte, Informationen und Inspiration mitnehmen – und dass sie voller Energie und Freude in ihre Projekte des Jahres 2022 starten werden. Und idealerweise ist das Signal der Hamburg Open: Jetzt geht es wieder los mit dem persönlichen Austausch, auf den man so lange verzichten musste.

FKT: Herr Schmitt, Herr Below, vielen Dank für das Gespräch.


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