03.12.2021 | Ausgabe 12/2021

CO2-Fussabdruck einer Live-Produktion - Fallbeispiel eines Audiovisuellen Akademischen Online-Formates anhand der Ringvorlesung „Verantwortung Zukunft“

Ton- und Bildmischsysteme am Set // Quelle: Sebastian Vogt

Der vorliegende Artikel bietet eine anwendungsorientierte Vorgehensweise für die Erstellung
eines CO2-Fußabdruckes am Beispiel der Live-Produktion eines audiovisuellen akademischen Online-Formates anhand der Ringvorlesung „Verantwortung Zukunft“. Methodisch wird der Ansatz der Ökobilanzierung nach DIN EN ISO 14044/14040 gewählt. Im Mittelpunkt steht die produktionsseitige CO2-Bilanzierung der Stoff- und Energieströme des eingesetzten Equipments. Es wird aufgezeigt, welche Herausforderung in Bezug auf die CO2-Bilanzierung aufgrund der Inhomogenität des eingesetzten Equipments entsteht. Unter der Annahme eines deutschen Strommix beträgt der CO2-Fußabdruck einer Folge der Ringvorlesung ca. 14 kg CO2-Äquivalente (CO2e). Dabei zeigt sich, dass zwei Drittel dieses Wertes auf die produktionsseitigen Energieströme zurückzuführen ist und die Gesamtemission stark von der angenommenen Nutzungsdauer des Equipments abhängig ist.

1. Einleitung
Im Mittelpunkt des Beitrages steht die Frage, welchen CO2-Fußabdruck (gemessen in CO2-Äquivalenten, Kurzform CO2e) die Live-Produktion eines audiovisuellen akademischen Online-Formates besitzt. Dies geschieht im Folgenden anhand der produktionsseitigen CO2-Bilanzierung einer Folge der dreiteiligen Ringvorlesung „Verantwortung Zukunft“ der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) aus dem Wintersemester 2020/2021 (Technische Hochschule Mittelhessen, 2020). Im ersten Schritt wird die Relevanz der Frage im Rahmen einer nachhaltigen Transformation des akademischen Wissenstransfers im Kontext des Klimawandels thematisiert. Es folgt im zweiten Schritt die Vorstellung der Ringvorstellung „Verantwortung Zukunft“ und der damit verbundenen Live-Produktion. Diese wird im dritten Schritt einer CO2-Bilanzierung unterzogen, deren Methodik und Ergebnis vorgestellt werden. Ein Fazit schließt den Beitrag ab.

---------
6 Seiten


Anzeige

Die Power der KI-basierten Inhaltssuche in OpenMedia

Newsroom-Redakteure müssen heute mit engeren Deadlines, mehr Ausspielkanälen und vielen zusätzlichen Aufgaben zurechtkommen. Das Erstellen und Anpassen von Beiträgen für die lineare und nicht-lineare Verbreitung erfordert, die Menge verfügbarer Inhalte und Informationen effizient durchsuchen zu können.

In unserem rund einstündigen, kompakten Webinar am 27. Januar 2022 ab 11 Uhr erfahren Sie von uns und den Newsroom-Experten von OpenMedia/CGI mehr über die Wiederverwendung von Archivinhalten, die bessere Auswertung von Agentumeldungen in Echtzeit und die effektivere Überwachung von Social Media-Feeds mit Hilfe unseres KI-Tools Smart Media Engine.

Die Anmeldung ist kostenlos – wir freuen uns auf Sie!

www.us.cgi.com

 

Newsletter
Ja, ich möchte den Newsletter von FKT abonnieren