11.03.2022 | Ausgabe 3/2022

Effizientes Monitoring von Studio-Lichtsystemen

Quelle: ARRI

Um in seinen neuen Studios das Lichtsystem – komplett auf IP basierend – zu überwachen, setzt der Nachrichtensender WELT/N24 auf ARRI LightNet. Die Plattform ermöglicht ein ganzheitliches Monitoring aller Komponenten von Lichtnetzwerken – herstellerunabhängig und geräteübergreifend.

„Im Workflow hat der Kunde dabei den Status aller Komponenten des Lichtsystems stets im Überblick, was für mehr Effizienz bei gleichzeitig erhöhtem Sicherheitsstandard sorgt“, berichtet Norman Tettenborn, Projektleiter und Principal von Qvest. Der Systemintegrator hatte für den Nachrichtensender in Berlin den Workflow für Audio, Video und Licht konsequent auf IP ausgerichtet (FKT berichtete). „Das ARRI LightNet ist dabei ein zentraler Baustein. Seitens Qvest hatten wir in diesem Projekt die Gesamtverantwortung für die Broadcast-Infrastruktur und daher bot sich für uns in enger Abstimmung mit dem Team von WELT und N24 die Möglichkeit, die nahtlose Einbindung des gesamten Lichtsystems in dieser IP-Infrastruktur umzusetzen“, erläutert Tettenborn. Die ARRI LightNet-Softwareplattform wurde von ARRI entwickelt, um eine zentrale Überwachung und einfache Fehlerlokalisation von kompletten Lichtsystemen in Broadcaststudios standortunabhängig zu ermöglichen. Mit dem Tool können Broadcaster das Monitoring von Scheinwerfern, Lichtstellpulten, Netzwerk-Switches, Splittern oder DMX-Nodes in einer Plattform bündeln. ARRI zufolge ermöglicht die Lösung Studioingenieuren erstmals die Nutzung derselben Workflows für das Lichtsystem, wie sie sie von den anderen AV-Gewerken gewohnt sind. Damit soll ein reibungsloser Betrieb moderner Produktionsumgebungen mit IP-basierten und DMX-gesteuerten Lichtsystemen unterstützt werden.  

Die Software ist mit der Hardware diverser Hersteller und etablierter Lichtprotokollen kompatibel - und kann somit auch in bestehenden Studios und Lichtsystemen nachgerüstet werden. Das zentrale Backend des Systems läuft auf jedem leistungsfähigen Rechner oder auch auf virtuellen Maschinen, die mit dem Lichtnetzwerk verbunden sein müssen. Der Zugriff auf das Frontend kann von überall – remote per VPN oder lokal – über jeden einfachen PC, Laptop oder sogar über Tablets erfolgen. Die Plattform lässt sich in zentrale Monitoringsysteme wie Zabbix oder Prometheus integrieren. Dabei werden alle Statusinformation der Geräte übergeben, die durch das Backend des ARRI LightNet gesammelt werden. Somit ist dem Unternehmen zufolge eine nahtlose Integration neben den anderen AV-Gewerken problemlos möglich und auch Tettenborn ordnet das ARRI LightNet als „state-of-the-art für solche Anforderungen im Broadcastingbereich“ ein.

www.arri.com/lightnet


 

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