14.06.2022 | Ausgabe 6/2022

AoIP – gewusst wie

Quelle: Lawo

Vorab eine Warnung: Da dieser Beitrag das Thema Audio-over-IP beleuchtet, wird sehr schnell die Rede von Dingen sein, die erstmal nichts mit Audio zu tun haben, weil sich “over IP” auf IT-Netzwerke bezieht wie man sie von Computern, Druckern und weiteren Peripheriegeräten kennt. Dennoch muss man sich als Toningenieur heutzutage damit auseinandersetzen. Die meisten Audiolösungen sind schließlich digital und verfügen über einen Netzwerkanschluss, zu dessen Nutzung unbedingt geraten wird, wenn man keine schweren Kisten mit unzähligen Kabeln mehr durch die Welt karren möchte.

AoIP (Audio-over-IP) gibt es mittlerweile so lange wie viele Toningenieure denken können. Der Komfort eines einzigen Ethernet-Kabels für den Transport von zahlreichen digitalen Audiokanälen zu den gewünschten vernetzten Geräten sprach sich schnell herum und führte zunächst dazu, dass mehrere Firmen ein Format für ihre Geräte entwickelten und dieses dann anderen Herstellern schmackhaft zu machen versuchten. Man denke nur an CobraNet und EtherSound, die vornehmlich den Beschallungsmarkt adressierten.

Dass sie sich letztendlich nicht durchsetzen konnten, lag nicht zuletzt daran, dass die Signallatenz für Live-Anwendungen etwas zu groß war. Der Netzwerkgedanke überzeugte dennoch, und so gab es weitere Vorstöße in eine Welt, in der ein CAT5e-Kabel nicht nur armdicke Snakes ersetzte, sondern auch die Ansteuerung von Leistungsverstärkern, Lautsprecher-Arrays usw. ermöglichte.

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Wie eine moderne Workflow-Lösung helfen kann,
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