11.07.2022 | Ausgabe 7/2022

Hamburg Open 2022: „Familientreffen“ mit Networking-Charakter

Maximilian Below, Geschäftsführer Studio Hamburg MCI // Quelle: Studio Hamburg MCI

Maximilian Below, Geschäftsführer Studio Hamburg MCI // Quelle: Studio Hamburg MCI

Über die Hamburg Open 2022, über aktuelle Trends und die Pläne für 2023 sprach FKT auf der Messe mit Daniel Schmitt, Hamburg Messe und Congress und MCI-Geschäftsführer Maximilian Below.

FKT: Wie fühlt es sich an, die Hamburg Open nach langer Corona-Pause wieder in Präsenz veranstalten zu können?

Maximilian Below: Das fühlt sich toll an, auf jeden Fall. Es ist wie ein Treffen alter Freunde, Weggefährten und auch neuer Leute. Die Hamburg Open hat weiterhin den Charakter eines Familientreffens und man merkt bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Freude, sich wiederzusehen.

Daniel Schmitt: Schon im Vorfeld wurde uns klar, dass die Broadcast- und Medienbranche Lust hat, sich wieder zu treffen und auszutauschen. Bei aller Affinität für digitale Produkte: In Videokonferenzen kann der Zusammenhalt und das Kennenlernen von neuen Kontakten nicht abgebildet werden. Eine Veranstaltung wie die Hamburg Open ist in diesem Setting ideal. Das bekommen wir auch widergespiegelt.

Daniel Schmitt, Projektleiter Hamburg Open und Leiter Geschäftsentwicklung Hamburg Messe und Congress
Daniel Schmitt, Projektleiter Hamburg Open und Leiter Geschäftsentwicklung Hamburg Messe und Congress // Quelle: Hamburg Messe und Congress

FKT: Wie waren Anfang des Jahres die Reaktionen auf die Verschiebung der Messe in den Juni?

Daniel Schmitt: Eine Hamburg Open im Januar 2022 hätte wahrscheinlich bei Vielen ein ungutes Gefühl hinterlassen, wir hätten auch mit einem Rückgang der Zahlen auf Ausstellerseite rechnen müssen. Von daher war das im Nachhinein eine gute Entscheidung, die auch mit Verständnis mitgetragen wurde.

FKT: Bleibt es künftig bei dem traditionellen Januar-Termin?

Daniel Schmitt: Bei dem Termin im Januar als Jahresauftakt für die Branche bleibt es. Das hat auch die Rücksprache mit den Ausstellern bestätigt. Der Termin passt, weil im Jahresverlauf unsere Kunden mit vielen Produktionen beschäftigt sind und auch einige andere Events stattfinden. Deswegen findet die nächste Hamburg Open wieder zu Jahresbeginn statt, und zwar am 18. und 19. Januar 2023.

FKT: Wie haben sich die Ausstellerzahlen gegenüber der letzten Hamburg Open 2020 entwickelt?

Daniel Schmitt: Mit 176 Ausstellern in diesem Jahr ist es die größte Hamburg Open seit ihrer Entstehung, das entspricht einer Steigerung von 30 Prozent. Sehr froh sind wir zudem darüber, dass wir nach der Corona-Pause die Besucherzahl gehalten haben.

FKT: Was hat der Umzug in die größere Halle B6 gebracht?

Daniel Schmitt: Wir sind insgesamt größer geworden: Zum einen, weil wir mehr Aussteller haben, die teils auch mit größeren Präsenzen aufgetreten sind. Wir haben zum Anderen als Reaktion auf Corona die Halle großzügiger aufgeplant mit breiteren Gängen und einer deutlich größeren Networking-Fläche.

FKT: Wie ist das Stimmungsbild in der Branche?

Maximilian Below: Positiv, aber doch auch geprägt von Veränderung. Zentrales Thema ist die Transformation, nicht nur hinsichtlich der Technik, sondern vor allem auch mit Blick auf das
Personal.

FKT: Welche Signale gehen von der Hamburg Open aus?

Maximilian Below: Ein Event wie die Hamburg Open trägt dazu bei, dass sich die Branchenteilnehmer näher kommen und – trotz aller Überschneidungen des Wettbewerbs – ein gemeinsames Gespür entwickeln. Kleinere Events, die sich auf das Networking fokussieren, sind hier viel fruchtbarer als sehr große Veranstaltungen.

FKT: Wie gehen Sie die Hamburg Open 2023 an?

Daniel Schmitt: Die Veranstaltung wird aller Voraussicht größer werden. Ein Großteil unserer Aussteller hat sich bereits für das nächste Jahr angemeldet. Wir gehen daher davon aus, dass wir weiter wachsen werden. Das Thema Networking werden wir weiter betonen und das eine oder andere neue innovative Format entwickeln.

FKT: Herr Below, Herr Schmitt, vielen Dank für das Gespräch.


 

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