01.01.2012 | Ausgabe 01-02/2012

Internet-Services zur Qualitätsüberwachung von externen Mediendienstleistungen

QUALITÄTSÜBERWACHUNG

Konzepte zur Durchführung der Digitalisierung analoger Archivmedienbestände können äußerst komplex und vielschichtig sein. Neben dem Anspruch, die zu erhaltenden Medien mit der bestmöglichen Qualität in digitale Formate zu migrieren, was zuverlässige Strategien der Qualitätssicherung und -kontrolle erfordert, sind auch diverse Aspekte der Datensicherheit zu berücksichtigen. Die Implementierung möglichst effizienter Workflows ist ein weiterer nicht trivial zu lösender Bestandteil der Aufgabe. Ziel muss es sein, Konzepte so zu gestalten, dass eine Optimierung der resultierenden drei Kerngrößen erreicht wird: Zeit, Kosten und Qualität. Die Auslagerung von Teilaufgaben an spezialisierte Cloud-Dienstleister kann hierbei helfen. Der Beitrag behandelt dazu zwei Themengebiete der Archivdigitalisierung: Referenzbasierte Qualitätsanalyse und Speicherkonzepte.

Weltweit lagern noch Millionen analoger Medien in Archiven von zum Beispiel Rundfunkanstalten und Mediatheken. Bei aller Anstrengung zur Erhaltung dieser Ton- und Bildträger ist die finale Digitalisierung der einzige Weg zur Realisierung einer Langzeitsicherung und einer dramatisch vereinfachten Nutzung der audiovisuellen Medienbestände. Häufig werden Massendigitalisierungen analoger Medien durch entsprechende, vom Medieneigentümer beauftragte, externe Dienstleistungsunternehmen durchgeführt. Aufgrund des kontinuierlichen Verfalls der einem Alterungsprozess unterliegenden Medien, muss der Anspruch an Digitalisierungsprojekte sein, eine größtmögliche Medien- und Metadatenqualität zu gewährleisten. Da jedoch auch die finanzielle Realisierbarkeit nicht außer Acht gelassen werden kann, liegt das Ziel darin, möglichst effiziente Methoden zur Qualitätssicherung und -kontrolle einzusetzen...


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