01.10.2012 | Ausgabe 10/2012

Einführung des durchgängigen File-Betriebs beim ORF

Programm „Tapeless“ zur Realisierung des „digitalen Workflows“

Die Bezeichnung „Digitaler Workflow“ als Begriff für den durchgängigen File-Betrieb im Fernsehen des ORF hat sich bereits etabliert. Das dahinterstehende Projektziel war, die Bandmaschine am Ende des Migrationsprozesses in Rente zu schicken. Dem Zuschauer kann dadurch ein größeres Angebot an HD-Content angeboten werden und es entstehen neue Produktmöglichkeiten bzw. Sendungsformate. Die Ausrichtung der ORF-Technik hin zu einer stärker serviceorientierten Organisation und der Umstellungsstatus der file-basierenden Systemlandschaft sind Gegenstand des Fachbeitrags.

Nach einer Grundsatzentscheidung der Geschäftsführung im Jahre 2008 für den vollständigen Umstieg auf einen durchgängigen File-Betrieb wurde beim ORF ein großer Systemverbund geplant und umgesetzt. Mit der Inbetriebnahme der Verwaltungssysteme für Produktion und Archiv sowie der Integration bereits bestehender file-basierter Systeme ist derzeit die Voraussetzung für den produktiven Betrieb geschaffen. Im Pilotbetrieb konnten sowohl die Euro2012 als auch die Olympia-Berichterstattung erfolgreich mit den neuen Systemen produziert und abgewickelt werden...


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