01.11.2012 | Ausgabe 11/2012

Media-Asset-Management und Speichersysteme

Wie Filesystem-Events den Umgang mit großen Mediensystemen optimieren

Die meisten Media-Asset-Management-(MAM-)Systeme folgen heute der Prämisse, als Hauptwerkzeug zu fungieren, das Daten auf ihren Speichersystemen direkt modifiziert. In der Realität der Film- und Postproduktion jedoch bedingen Bandbreiten- und Latenzanforderungen der Videobearbeitungsprogramme, dass auch zahlreiche andere Geräte und Programme diese Daten direkt auf dem Speicher bearbeiten. Wie Speicher- und MAM-Systeme dieser Herausforderung durch die Verwendung von Filesystem-Events gerecht werden können, wird im Beitrag beschrieben.

Überlegungen zur Speicherauswahl

Die Auswahl eines geeigneten Speichersystems für die digitale Bewegtbildproduktion unterliegt verschiedenen Kriterien von der Ausfallsicherheit über den Budgetrahmen bis hin zur benötigten Bandbreite und Latenz. Häufig werden die Anforderungen an ein solches System einfach in der Art formuliert, dass
a) eine bestimmte Stundenanzahl Materials gespeichert werden soll,
b) in einem bestimmten Format vorliegt, wobei
c) eine ebenfalls festgelegte Anzahl von Streams gleichzeitig ein- und ausgespielt werden soll.
Die Punkte a) und b) – also Materialmenge und -format – geben primär Aufschluss über den Speicherplatz, den das System anbieten soll, während Punkt c) zunächst definiert, mit welcher Bandbreite Daten auf das Speichersystem kopiert bzw. von dort gelesen werden sollen...


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