01.11.2012 | Ausgabe 11/2012

Rotated Constellations in DVB-T2

Unter welchen Bedingungen sind sie nutzbringend?

DVB-T2 ist das erste Broadcast-System, das das Konzept der Rotated QAM Constellations verwendet.

Dabei wird die QAM-Konstellation um einen bestimmten Winkel gedreht und die I- sowie Q-Komponente zu unterschiedlichen Zeitpunkten übertragen, um durch die zusätzliche Diversität durch Kanalstörungen verursachte Übertragungsfehler besser korrigieren zu können. In Simulationen und Feldtests sind für bestimmte Konfi gurationen des DVB-T2-Systems beim Einsatz von Rotated Constellations (RC) jedoch Verluste anstelle von Gewinnen bezogen auf den benötigten Signal-Rausch-Abstand (SNR) aufgetreten.

Die Herkunft dieser Verluste konnte bisher nicht eindeutig geklärt werden. Die Autoren begründen auf Grundlage einer Kapazitätsbetrachtung von Rotated Constellations zum einen die Herkunft der Verluste und zum anderen diskutieren sie, unter welchen Bedingungen Gewinne bzw. Verluste durch ihre Nutzung zu erwarten sind.


Newsletter
Ja, ich möchte den Newsletter von FKT abonnieren