01.01.2013 | Ausgabe 01-02/2013

Rundfunkanstalt - Multiplex- und Compression-Center des ZDF in Mainz

Wege des ZDF-Programmangebots zum Zuschauer

Analoges Fernsehen ist Vergangenheit – digitales Fernsehen und Internet sind zusammengewachsen: Im „Multiplex- und Compression-Center“ (MCC) werden alle TV-Programme des ZDF und seiner Partner zentral aufbereitet und für sämtliche Fernsehverteilwege sowie parallel als Livestreams für das Internet bereitgestellt. Dieses kompakte Playout-Center codiert Programmsignale simultan in SD- und HD-Qualität in die für aktuelle DVB- und Internet-Endgeräte erforderlichen technischen Formate.

1. Rückblick

Seit  entwickelt sich beim ZDF eine digitale Infrastruktur für das DVB-Playout: Erst entstand eine „All-In- One“-Ausspiel- und Codierplattform für ein Schleifenprogramm von einem MPEG-ˆ-Server, dann folgte die Ergänzung um den Theaterkanal. Der nächste Schritt war eine erweiterte Dreifach-Sendeabwicklung für ZDFDoku, Info und den Theaterkanal. Das SI-Datenmanagement entstand währenddessen als interne Entwicklung von Diplomanden: „Jugend forscht“ – mit erfolgreichem Ergebnis.
Ab dem “. August ˆ”” begann das Zeitalter des hochauflösenden Fernsehens mit den HD-Showcases: Die Technik für die neue H.ˆ—˜-Codierung für DVB-Sˆ sowie die Kabelanbieter war zu integrieren. Des Weiteren kamen zusätzliche Spartenkanäle mit aktualisierten inhaltlichen Impulsen und neuen Namen hinzu: ZDFneo und ZDFkultur. Zudem rückten ZDFinfo und Online enger zusammen. Die Menge an Beiträgen, die vom kleinen Team des DVB-Playouts neben dem Betrieb der Codierplattform gesendet werden musste, stieg extrem an. Der praktizierte Ansatz „anbauen, umbauen, improvisieren“ kam an seine technischen und operativen Grenzen...


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