01.05.2014 | Ausgabe 05/2014

Zentrale Multiplex-Senderzuführung

Reduktion der Systemkomplexität durch zentrale Multiplexzuführung

Durch den Fortschritt im Ausbau der Breitbandnetze stehen nun auch in ländlichen Regionen immer häufi ger schnelle und vor allem preiswerte Verbindungen zur Verfügung. Gepaart mit der Möglichkeit, Leitungen mit dedizierter Bandbreite und vor allem gesicherter Servicequalität zu buchen, sowie Datenströme mittels bewährter Fehlerschutzverfahren abzusichern, eröff nen sich Betreibern von UKW-Rundfunknetzen neue Optionen in der Signalzuführung zu den Sendestationen, sei es als Haupt- oder Rückfallweg.

Eine häufi g anzutreff ende Lösung für die Zuführung von Radioprogrammen zu den Aussende-Standorten setzt auf eine zentrale Zuführung des Audioprogramms über Satellit. Je nach Anforderung werden die für den Radio-Datendienst (Radio Data Service, kurz: RDS) notwendigen Daten entweder ebenfalls zentral über Satellit oder aber über Landleitungen zugeführt, falls eine vom Aussendeort abhängige, jeweils abweichende Konfi guration erwünscht ist und teure Satellitenbandbreite eingespart werden soll. Zwar schlägt RDS mit nur maximal 1,2 kbit/s zu buche, allerdings können bei großen Netzen schnell viele individuelle RDS-Konfi gurationen auftreten und zu unerwünschtem Aufblähen der notwendigen Bandbreite auf dem Satellitentransponder führen.


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