01.05.2014 | Ausgabe 05/2014

Big-Data-Medienarchive mittels Object-Storage bewältigen

Die Anforderungen an Big-Data-Medienarchive werden immer umfassender. Traditionelle RAID-Disksysteme können da nicht mehr mithalten. Eine neue Technologie verspricht hier Hilfe: „Object Storage“. Die Fans schreien auf: Von den insgesamt 798 Episoden der legendären BBCSerie „Doctor Who“ sind 97 Episoden verschwunden! Das berichtete unlängst das amerikanische Magazin „The New Yorker“. Alte Episoden der Serie, die seit 1963 ein Millionenpublikum begeistert, wurden von der BBC nach der Ausstrahlung einfach auf Band überschrieben. Was heute undenkbar ist, war damals jedoch gängige Praxis – aus Kostengründen. Während sich heute die Mittel des Broadcastings etwa durch das Internet potenziert haben, sind die Herausforderungen bei der Datenarchivierung für Filmleute komplexer als vor 50 Jahren: TV-Sender, Postproduktionsstudios und Digital-Imaging-Anbieter jonglieren mit einem riesigen Content-Pool an digitalem HiRes-Bildmaterial, VFX und Sounds, verteilt über weltweite Standorte und über verschiedene Teams.


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