01.06.2014 | Ausgabe 06/2014

3D-Sound ohne Sweet-Spot

Atmosphea macht die akustische Wellenfeldsynthese ohne hörbare Einschränkungen wirtschaftlich sinnvoll anwendbar

In Zusammenarbeit von Shure und dem Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT entstand das modulare Raumklangsystem Atmosphea. Dafür hat die Shure Europe GmbH das auf der Wellenfeldsynthese basierende 3D-Soundsystem Spatial-Sound Wave des Fraunhofer IDMT lizenziert und gemeinsam mit dem Forschungsinstitut zu einem kompakten und leistungsfähigen Audiosystem weiterentwickelt. Seit April 2014 ist das System im Planetarium Hamburg im Einsatz. An diesem praktischen Beispiel sollen die theoretischen Grundlagen der Wellenfeldsynthese und die praktische Umsetzung in das Soundsystem beleuchtet werden. Die kanalbasierte Audioreproduktion wird der klangobjektorientierten Wiedergabe gegenübergestellt und die Auswirkungen für den Hörer, wie zum Beispiel die deutliche Flächenvergrößerung des Sweet-Spots, aufgezeigt.


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