01.10.2015 | Ausgabe 10/2015

Virtual Reality: die Zukunft für Netzanbieter

Der Artikel beschreibt, welche technologischen Voraussetzungen für VR-Angebote gegeben sein müssen und welche Aufgaben auf Netzanbieter hierbei zukommen.

Der Konsum von Videos im Internet ist weltweit stark gestiegen und auch die Art und Weise, wie Verbraucher Inhalte konsumieren, hat sich verändert – beides hat dazu geführt, dass der Internet-Traffic exponentiell gewachsen ist. Auch die Broadcasting-Welt hat sich weiterentwickelt und das Verhalten der Verbraucher verändert: weg von Angeboten großer TV-Sender hin zu „individuellen“ Inhalten. Dazu gibt es immer wieder neue Technologien, anhand derer Sendeanstalten innovative Fernseherlebnisse über verschiedene Plattformen hinweg ermöglichen können – es ist also davon auszugehen, dass sich die Fernsehgewohnheiten noch weiter verändern werden.

VR – altes Konzept, neu entdeckt
Eine natürliche Entwicklung ist die „immersiver“ Unterhaltungserlebnisse wie etwa Virtual Reality (VR). Das Konzept VR wird eigentlich eher mit Science Fiction der 1950er Jahre in Verbindung gebracht und erlebt momentan ein Comeback. Anfängliche Ansätze, die Technologie zu gestalten, wurden nie umgesetzt – das Virtual-Boy-Headset (Nintendo) ist hier- für ein gutes Beispiel und eines der wenigen Produkte des Herstellers, das ein Flop war; bereits nach einem Jahr voller Kundenbeschwerden wurde es vom Markt genommen und eingestellt. Im Gegensatz zum Virtual Boy wird Oculus Rift, Project Morpheus und anderen mehr Beachtung geschenkt: Sie demokratisieren VR und bringen es in die Wohnzimmer der Verbraucher. Ein Report von CCS Insight sagt sogar aus, dass der Markt für Augmented-Reality- und Virtual-Reality- Hardware bis 2018 knapp vier Milliarden US-Dollar schwer sein wird. Alleine in den kommenden drei Jahren wird ein Wachstum von 2,2 Millionen auf 20 Millionen verkaufte Geräte erwartet.


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