01.10.2015 | Ausgabe 10/2015

Zukunft modularer Infrastruktur

Der Artikel zeigt auf, wie modulare Geräte in bei der Umstellung von analoger auf digitaler Produktionstechnik eingesetzt werden und welche Nutzungsmöglichkeiten sich beim Einsatz von IP künftig ergeben.

Seit Beginn des Fernsehzeitalters benötigten Techniker elektronische Elemente, um ein System mit einem anderen zu verbinden. In der Anfangszeit des analogen Schwarz-Weiß-Fernsehens begann alles mit Verteilverstärkern. Synchronimpulse waren zu diesem Zeitpunkt bereits ein Teil der Technik.
Während sich das Fernsehen von schwarz-weiß zu Farbe, von analog zu digital, von Standarddefinition zu HD entwickelte, wurde auch der Bedarf an Interface-Elektronik immer dringlicher. Da diese immer schneller wurde, war es praktischer, deren Schaltkreise vom ganzen Rack auf Einschübe zu verkleinern.
So wurde das modulare Konzept geboren. Sämtliche Techniker, Vertriebs- und System-Ingenieure verstehen dieses Konzept. Ein 19-inch-Frame mit einem oder redundantem Netzteil bietet Platz für eine Vielzahl von Einschüben mit unterschiedlichen Funktionen.
Da Interface-Elektronik leistungsfähiger wurde, stand man auch schwierigeren Aufgaben bei modularen Produkten gegenüber. Die Entwicklung ging von den Verteilverstärkern hin zu Analog-Digital-Wandlern, die wiederum Digitalverteiler benötigten. SDI ermöglichte es, Audiosignale in einen digitalen Datenstrom einzubetten, deshalb benötigte man Audio-Embedder und Deembedder.
Die neueste Generation hat Geräte hervorgebracht, von denen man einst dachte, dass deren Einsatz in der modularen Welt schwierig wäre. Deshalb stellen einige Unternehmen jetzt äußerst hochwertiges Chroma-Keying, einen Logogenerator oder Module, die eine störungsfreie Bildumschaltung sicherstellen, und das alles auf einer Karte.
In der analogen und jetzt auch in der digitalen Welt gab es schon immer einen Bedarf an modularen Geräten. Sie verbinden sich über eine Schnittstelle miteinander oder sie wandeln ein Signal in ein anderes um oder aber sie verteilen etwas auf viele Geräte.


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