01.10.2015 | Ausgabe 10/2015

AVB, SMPTE2022 oder was sonst?

Die Zukunft der IP-basierten Medienproduktion

Nachberichterstattung über die Veranstaltung der ARD.ZDF medienakademie am 7. und 8. Juli 2015 in Nürnberg.

Am 7. und 08. Juli 2015 lud die ARD.ZDF medienakademie zu einem Treffpunkt über die netzwerkbasierte Medienproduktion. Martin Kaiser (ARD.ZDF medienakademie) begrüßte die rund 80 Teilnehmer. Er sieht die Geburtsstunde der IT in der ersten Email, die von Ray Tomlison im Jahre 1971 übermittelt wurde. Was in der Audioproduktion bereits seit einigen Jahren erfolgreich angewandt wird, erhält nun auch Einzug in die Videoproduktion.
Im Einführungsvortrag gab Markus Berg (IRT) einen Überblick über die relevanten Standards und die aktuellen Entwicklungen in der Ablösung der klassischen A/V-Verkabelung durch Produktionsnetze. Erfüllen diese Netze bereits die hohen Anforderungen an eine Liveproduktion? Das IRT testet regelmäßig die aktuellen Entwicklungen und liefert die Antworten auf diese Frage. Berg ging auch auf die Herausforderung ein, dass sich in den Häusern die IT-Abteilungen und der klassische Systemservice mit der Zeit verschmelzen müssen.
Michael Schneider (Axon) erläuterte, welche Aspekte bei der Spezifizierung eines Produktionsnetzwerks beachtet werden müssen. Er verglich in seinem Vortrag die beiden (konkurrierenden) Standards AVB und SMPTE2022 und erläuterte ihre Hauptmerkmale und Unterschiede. Axon unterstützt beide Standards, da sie jeweils für bestimmte Anwendungsbereiche Vorteile bieten.


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