01.11.2015 | Ausgabe 11/2015

IP in der Live-Produktion

Der Artikel stellt einen strategischen Ansatz vor, wie IP-basierte Technologie in der Live- und Remote-Produktion eingesetzt werden kann, um die speziellen Anforderungen an diese Produktionsumgebungen zu erfüllen.

Einleitung
Im Laufe der letzten Jahrzehnte hielt IP in vielen Branchen Einzug: IPTV und OTT-Lösungen ersetzten Analog-TV, digitale Leitungen und Voice-over-IP-Anwendungen wie Skype lösten analoge Telefonleitungen ab.
In der Broadcast-Welt wird IP ebenfalls seit einiger Zeit eingesetzt: in File-basierten Workflows, in der Postproduktion und zur Kreation und Bereitstellung von Inhalten. Das Herzstück der Live-Produktion wurde jedoch lange Zeit als die letzte Grenze angesehen.
Aber es hat in den letzten Jahren auch dramatische Veränderungen an dieser letzten Grenze gegeben und es sind IP/IT-basierte Lösungen für Live-Produktionen entstanden. Es wird deutlich, dass sich dieser Trend weiter fortsetzen und intensivieren wird: IP/IT-basierte Ansätze werden langfristig für die Live-Produktion zum Einsatz kommen.
Die Vorteile von IP für die Live-Produktion liegen auf der Hand:
– Maximaler Nutzen durch Erschließung einer größeren Branche – die IT-Community ist um ein Vielfaches größer als der Broadcast-Markt – dies bedeutet mehr qualifizierte Ingenieure, mehr Lösungen und mehr Investitionen
– Reduzierte Infrastruktur im Vergleich zur übermäßigen Verkabelung von herkömmlichen Systemen und die zu berücksichtigenden, schnell wechselnden Standards wie UHD/4K und darüber hinaus.


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