04.12.2015 | Ausgabe 12/2015

Editorial

Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu und es ist wieder einmal an der Zeit, Bilanz zu ziehen und über das Erlebte nachzudenken. Wir haben gesehen, dass Tendenzen, wie die Fortschreitende Nutzung von IT in der Broadcast-Branche, weg von der reinen Diskussion hin zu tatsächlichen Use-Cases umgesetzt werden, um den Weg für Inhalte in höheren Auflösungen und weitere Neuheiten wie VR- oder AR-Anwendungen zu ebnen. Auch die Kinobranche hat ihre Zurückhaltung gegenüber Neuinvestitionen wieder etwas abgelegt und wir konnten die Installation von ersten Laser-Projektionssystemen, das Aufkommen von Panorama-Formaten oder die weitere Verbreitung von Raumtonsystemen in Deutschland und Europa erleben.

Ein wesentlicher Punkt, der vielen Neuerungen gemein ist, ist der Begriff der Effizienz. „Effiziente“ Systeme sollen leistungsfähig sein, dem Nutzer aber auch Kosten sparen, sei es durch geringeren Energieverbrauch oder auch Bandbreitenersparnis durch Nutzung neuer Codecs wie HEVC. Letzteres wird im Heft im Beitrag über den Start des neuen UHDTVSenders NASA TV UHD am praktischen Beispiel skizziert.

Ein weiterer Begriff, der uns im Zuge des großen Technik-Hungers einer vernetzten Gesellschaft, die immer mehr mobile Endgeräte und technische Hilfsmittel für die unterschiedlichsten Anwendungen einsetzt, begleitet, ist der Begriff der Nachhaltigkeit. Unternehmen und private Anwender müssen sich darüber klar werden, wie sie ihren ökologischen Fußabdruck verringern können. Wie dies etwa bei der Planung von Medienhäusern zu realisieren ist, veranschaulicht der Beitrag „Nachhaltige Medienbauten“.

Ein dritter und letzter Begriff, der in diesem Zusammenhang häufig fällt, ist der Begriff der Qualität. In der modernen Medienproduktion mit der crossmedialen Verwertung von Inhalten und den damit einhergehenden unterschiedlichen Anforderungen – und nicht zuletzt den steigenden Erwartungen der Konsumenten – muss sichergestellt sein, dass die Qualitätssicherungs- und Monitoring-Prozesse funktionieren. Mögliche Ansätze für unterschiedliche Bereiche lesen Sie ebenfalls im Heft.

Für das Jahr 2016 bleibt es also weiterhin spannend und wir können uns sicher auf viele weitere Neuerungen freuen. Auch die FKT arbeitet daran, für unsere Leser attraktiv zu bleiben und wir nutzen die Zeit zum Jahresende, um an neuen Ideen für das Heft zu arbeiten. Ich bedanke mich an dieser Stelle für Ihre Treue und wünsche Ihnen einen friedvollen Jahreswechsel und viel Erfolg und gute Geschäfte für 2016!

Herzlichst Ihre
Angela Bünger


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