04.12.2015 | Ausgabe 12/2015

Videomanipulation ohne Transcodierung mit HEVC

Im Folgenden wird eine Technik im Kontext des neuen Standards zur Videokompression HEVC beschrieben, um Videoströme zu manipulieren. Ziel ist es, zusätzliche Videoinhalte, wie zum Beispiel Werbung oder die Elemente von IPTV Benutzeroberflächen, mit geringem Aufwand in bereits codierte Videoströme einzubringen.

Einleitung
Seit seiner Fertigstellung Anfang 2013 hat sich der neue HEVC-Standard in zahlreichen Tests bewähren müssen. Seine gesteigerte Kodierungseffizienz ermöglicht rund 50 % Bitratenersparnis gegenüber dem Vorgänger H.264/AVC und soll so eine Kernkomponente für neue hochaufgelöste 4K Dienste sein. Daneben bietet HEVC auch interessante Möglichkeiten im Umgang mit codierten Videoströmen.
Dieser Artikel stellt eine solche Technik zum Einbringen zusätzlicher Bild- und
Videoinhalte in bereits codierte Videoströme vor. Diese Zusatzinhalte können beispielsweise personalisierte Werbung oder die Benutzeroberfläche von IPTV Diensten sein. Das Alleinstellungsmerkmal der hier vorgestellten Technik ist, dass zum Einbringen dieser Zusatzinhalte kein rechenaufwändiger Transcodierungsvorgang notwendig ist.


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