01.03.2015 | Ausgabe 3/2015

Broadcast-Archiv im Konvergenzstadium zwischen Radio und Fernsehen

Der Artikel beschreibt die Realisierung einer zentralen Mediathek für eine Radio- und Fernsehanstalt an zwei Standorten in Bratislava, mit den damit einhergehenden Workflows zur Inhouse-Massendigitalisierung von rund 150.000 Stunden Videomaterial, der Einbindung der Produktionsumgebung und den daraus generierten Synergien bei der Verwendung von zentralen Metadaten und zentralen Workflows.

Metadaten
Historisch gesehen wurden Metadaten im Radioarchiv in einer eigens eingerichteten zentralen Mediathek von dedizierten Archivaren erfasst. Fernseharchivmetadaten waren vor Start des Projekts vornehmlich auf digital entstandene Produktionsdaten beschränkt, sodass hier ein Ansatz entwickelt wurde, die bereits vorhandenen Personenstammdaten, Werksammlungen und Werksausprägungen sowie semantische Rollenverknüpfungen von Beschreibungen in einer neu zu schaffenden audiovisuellen Mediathek mitzuverwenden. Hier galt es jene etwa 150 Mannjahre an Datenerfassung aus dem Radiobereich auch für die audiovisuellen Bestände verfügbar zu machen, und die Synergien aus vorhandenen Beschreibungen zu nutzen.


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