01.05.2015 | Ausgabe 5/2015

Hacking im Medienumfeld – die Kehrseite IP-basierter Produktion

Heutzutage sind „smarte“ Geräte, die eine Vielzahl von Steuerungsmöglichkeiten bieten, nicht mehr aus dem privaten und beruflichen Alltag wegzudenken. Doch im Zeitalter der IP-basierten Film- und Fernsehproduktion müssen sich Medienunternehmen immer mehr mit Sicherheitsfragen auseinandersetzen, denn die Hacker von heute werden auch „smarter“.

Auf direktem Weg in ein neues Technologiezeitalter sehen wir tagtäglich, wie sich das „Internet of Things“ in ein neues, Lifestylegetriebenes Ökosystem entwickelt. „Smarte“ Geräte übernehmen eine aktive Rolle in unserem Alltag als Verbraucher. Alles verbindet sich: „smarte“ Kühlschränke), „smarte“ Stromzähler), „smarte“ Fernseher) und „Smart Wearables“, Dinge, die wir an uns tragen, wie „smarte“ Uhren), „smarte“ Textilien), oder „smarte“ Brain Computer Interfaces (BCI)), die Hirnaktivitäten messen, um wiederum „smarte“ Geräte zu steuern oder Technologie-gesteuerte Meditation zu unterstützen. Verbraucher können inzwischen fast alles von jedem beliebigen Ort der Welt kontrollieren.

Die zugrunde liegende Technologie ist allerdings alles andere als neu. Alle „smarten“ Geräte laufen mit einem einfachen aber vollständigen Betriebssystem, oft basierend auf Linux, und sie kommunizieren über IP und andere Transportprotokollen via WLAN, Ethernet und/oder Bluetooth. Um aktiv auf das „Internet“ zuzugreifen, verwenden sie meist einen einfachen Webbrowser. Indem sie den Lifestyle des Verbrauchers verändern, beginnen „smarte“ Geräte im gleichen Moment den neuen Bedarf zu nähren, dass alles zu jeder Zeit und an jedem beliebigen Ort zugänglich sein soll und konsumiert werden will.


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