01.06.2015 | Ausgabe 6/2015

IT im Kino

Im Zuge der Umrüstung auf digitale Projektionstechnik werden Themen wie „Big Data“, IT-Sicherheit und Netzwerktechnik auch im Kinobereich immer wichtiger. Der Beitrag beschreibt, wie Software-basierte Lösungen dabei helfen können, Arbeitsabläufe im Kino zu verbessern.

Einführung
Mit dem Aufkommen von D-Cinema-Technik im Kino rücken Anforderungen von IT-Abteilungen und praktischem Kinobetrieb immer mehr zusammen und sind stark voneinander abhängig. Spezielle Softwarelösungen sollen es Kinobetreibern und Mitarbeitern erleichtern, ihr Wissen über die eingesetzte digitale Technik zu erweitern und stellen eine zentralisierte Lösung dar, mit deren Hilfe Serviceprozesse im Kino und bei Serviceunternehmen im Bereich Kinotechnik individuell gestaltet werden können.
Dabei sind zunächst folgende Fragen zu berücksichtigen:
– Wie fachlich geschult sind die Mitarbeiter?
– Inwieweit kann das Kino seine Projektions- und Tontechnik selbst verwalten?
– Inwieweit kann das Kino selbst frei den eigenen Serviceprozess neu gestalten, ohne dass Beschränkungen durch bestehende Verträge, wie z. B. VPF-Finanzierungsverträge, bestehen?
Die vom Unternehmen entwickelte Software „NOC Tools” soll Servicetechnikern und Managern im Kino eine Hilfestellung für das präzise Monitoring ihrer Geräte bieten. Dabei zielt sie darauf ab, dass Kinos einige technische Aufgaben selbst übernehmen können, ohne dass hierfür ein aufwändiger Softwareentwicklungsprozess nötig ist. Die Lösung wurde von führenden Geräteherstellern wie Barco, Christie, Dolby, Doremi zugelassen und ermöglicht ihnen, technische Probleme per Fernwartung zu beheben bzw. präventiv zu korrigieren, um einen Komplettausfall eines Saals („Black Screen“), und damit einhergehende finanzielle Einbußen für den Kinobetreiber zu vermeiden.


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