01.06.2015 | Ausgabe 6/2015

3FLEX – Postproduktion mit Tiefe

Angefangen von „zdepth maps“ zur Unterstützung von Farbkorrekturen bis zu komplexen Lösungen, die im Bereich des „deep compositing)“ in den letzten Jahren entwickelt wurden, ist Tiefeninformation eine zunehmend wichtige Komponente in der modernen Postproduktion. Bei CG-Animationen ist Tiefe implizit exakt vorhanden und kann mittels entsprechend modifiziertem Rendering exportiert werden. Für Live-Action-Material sind jedoch sowohl bei der Aufnahme als auch bei der Postproduktion zusätzliche Komponenten bzw. Werkzeuge notwendig.

Von „zdepth maps“ zur Unterstützung von Farbkorrekturen bis hin zu in den letzten Jahren im Bereich des „deep compositing“ entwickelten Lösungen ist Tiefeninformation eine immer wichtigere Komponente in der modernen Postproduktion. Bei CG-Animationen ist Tiefe implizit exakt vorhanden und kann mithilfe entsprechend modifiziertem Rendering exportiert werden. Für Live-Action-Aufnahmen sind aber sowohl bei der Aufzeichnung als auch bei der Postproduktion zusätzliche Komponenten bzw. Werkzeuge notwendig.
Im europäischen Forschungsprojekt 3FLEX3) entwickeln die Partner Barcelona Media, Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut, imcube labs, SGO und Imagineer Systems Lösungen, um Tiefeninformation effizient und in hoher Qualität zur Verfügung zu stellen und in der Postproduktion zu verwenden. Zur Aufnahme kann dabei nicht nur das auf der FKTG-Fachtagung 2014 vorgestellte trifokale System verwendet werden, sondern auch konventionelle Stereosysteme. Durch Kooperation mit dem Project SCENE4) wird außerdem die Motion SCENE Camera (MSC) mit Time-of-Flight-Information unterstützt.


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