01.07.2015 | Ausgabe 7/2015

Thunderbolt-Bus: ein neuer Transportstandard

Was bedeutet dies für die Medienbranche?

Durch den neuen MacPro, aber auch durch Produkte von HP und Lenovo, ist der Thunderbolt-Bus im Radar der Medienbranche aufgetaucht. Inzwischen existieren nicht nur Audio- und Video I/O-Geräte mit diesem Bus, sondern auch Kameras und Speicherlösungen. Dieser Artikel soll klären, wie und mit welchen Formaten der Datenverkehr auf dem Thunderbolt-Bus erfolgt und welche Einschränkungen aber auch Entwicklungsmöglichkeiten diese Technik bietet. Mit Einsatzbeispielen aus der Medienbranche sollen typische Line-Ups skizziert und im Detail beleuchtet werden.

Einleitung
Am 22. September 2009 fand im Moscone Center in San Francisco eine Intel-Entwicklerkonferenz statt. Hier wurde zum ersten Mal vorgestellt, was am Ende Thunderbolt heißen sollte. Damals hieß es allerdings noch „Light Peak“. Mit Light Peak sollte zum ersten Mal ein externer Port für Computer vorgestellt werden, der sämtliche Hardware verbinden kann: Vom Display bis zum Festplatten RAID, von der Steckkarte bis zum Netzwerkadapter. Alles sollte über diesen Bus funktionieren, und damit es keine Beschränkung in der Kabellänge gab, sollte Light Peak die Daten mit vier Lasern über Faseroptik-Kabel austauschen. Daher auch der Name Light Peak.


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