03.02.2016 | Ausgabe 1-2/2016

„Beste Unterhaltung an Bord“

Infotainment-Systeme auf Herz und Nieren geprüft

Die Fülle an Features moderner Infotainmentanlagen ist eine echte Herausforderung für die Testingenieure (Bildquelle: Shutterstock)

Beim Autokauf wird die elektronische Bordunterhaltung zu einem immer wichtigeren Merkmal. Zum Standard gehört bereits ein CD-Radio mit DAB-Tuner und einem Soundsystem. Das Laufwerk sollte MP3-fähig sein und einen Steckplatz für USB-Sticks aufweisen. Eine Bluetooth-Schnittstelle für das Telefon wird ebenso erwartet wie ein Navigations-System mit bereits aufgespieltem Kartensatz für Europa. Zahlreiche Extras kann der Autokäufer per Konfigurator zusätzlich ordern. Natürlich wird erwartet, dass so viel feine Technik durch elektronische Zuordnung zum Fahrzeug gegen Diebstahl gesichert ist.

Was zunächst der automobilen Oberklasse vorbehalten war, erobert allmählich auch die Mittelklasse. Das erhöht die Stückzahlen, damit aber auch den Wettbewerbsdruck. Ein japanischer Hersteller von Infotainment-Systemen stand wie viele andere vor der Aufgabe, seine Produktion zu optimieren. Gesucht wurde unter anderem ein Testsystem, das die komplette Produktion der Geräte unterstützt und die extrem hohen Anforderungen der Automobilhersteller erfüllt. Das Optimierungspotenzial gerade auf der Testseite ist groß, auch höhere Investitionen in ausgefeilte Testsysteme amortisieren sich schnell. Das Unternehmen wollte ein kostengünstiges und zukunftssicheres System, das für mehrere Zulieferer an unterschiedlichen Standorten in mehreren Ländern eingesetzt werden kann.


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